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08.02.2020, 08:08 Uhr  //  Blaulicht

Landespolizei Schleswig-Holstein kündigt TISPOL-Kontrollwoche an

Landespolizei Schleswig-Holstein kündigt TISPOL-Kontrollwoche an
 ar (Bild) PM/kbi (Text) // ohaktuell.sh


Kiel - Die Landespolizei Schleswig-Holstein hat mitgeteilt, dass es in der kommenden Woche (10. bis 16.2.) im Rahmen einer TISPOL-Kontrollwoche einen Schwerpunkt auf die Kontrolle des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs geben wird. In allen Polizeidirektionen des Landes erfolgen zielgerichtete Kontrollen durch speziell geschulte Einsatzkräfte.

Zum Hintergrund von TISPOL: TISPOL (Traffic Information System Police) wurde durch die Verkehrspolizeien Europas gegründet, um die Verkehrssicherheit und Strafverfolgung europaweit zu verbessern. Das Hauptziel von TISPOL ist die Reduzierung der Anzahl der Getöteten und Schwerverletzten auf Europas Straßen. Die ständigen Schwerpunktthemen sind unter anderen Geschwindigkeit, Ablenkung, Sicherheitsgurt, Alkohol und Drogen und der gewerbliche Güter- und Personenverkehr.

Die letzte Kontrollwoche fand in der Zeit vom 14. bis 20. Oktober 2019 statt. Insgesamt 668 Fahrzeuge wurden im Oktober letzten Jahres kontrolliert, dabei 218 Fahrzeuge beanstandet.

Schwerpunkt waren Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten. In 291 Fällen wurden zu lange Lenkzeiten, zu kurze Pausen oder auch fehlende Aufzeichnungen über die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer festgestellt.

Weiterer Schwerpunkt waren Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung, zum Beispiel zu schnelles Fahren und Ladungsverstöße, Überladung der Fahrzeuge und mangelnde Ladungssicherung. Insgesamt untersagten die Einsatzkräfte 41 Fahrzeugführern die Weiterfahrt.

Lkw-Unfälle haben oftmals besonders schwere Unfallfolgen für andere Verkehrsteilnehmer. Hauptunfallursachen sind Geschwindigkeitsüberschreitungen, mangelnde Ladungssicherung und Übermüdung. Übermüdete Fahrer, zu schnelle und technisch nicht einwandfreie Fahrzeuge stellen eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar. Darum ist es wichtig, durch möglichst häufige intensive Kontrollen die anderen Verkehrsteilnehmer vor schweren Unfallfolgen - insbesondere auf Bundesautobahnen - zu bewahren.

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