Eine große Gefahrenquelle - der Lindenplatz in Lübeck - Foto: Arno Reimann
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Lübeck – Durchschnittlich werden am Lindenplatz rund 40 Unfälle pro Jahr polizeilich erfasst. Deshalb besteht dringender Handlungsbedarf, den Lindenteller umzubauen.

„Der heutige Kreisverkehr am Lindenplatz entspricht in seiner bisherigen Form nicht mehr den geltenden rechtlichen und verkehrstechnischen Anforderungen. Insbesondere die Führung des Radverkehrs in dem mehrspurigen Kreisverkehr ist nach heutigen Regelwerken nicht zulässig. Gleichzeitig zählt der Lindenplatz seit Jahren zu den auffälligsten Unfallschwerpunkten in Lübeck“, heißt es in einer Mitteilung der Hansestadt Lübeck. (PM Hansestadt Lübeck)

Linienführung, die manchen Verkehrsteilnehmer irritieren kann – Foto: Arno Reimann

Was wird konkret verändert?

Die neue Übergangslösung sieht mehrere Maßnahmen vor:

·       Der Radverkehr wird künftig überwiegend außerhalb des Kreisverkehrs geführt.

·       Neue Querungsstellen für Radfahrer werden eingerichtet, damit Straßen sicher überquert werden können.

·       Ein vorhandener Zebrastreifen in der Hansestraße wird näher an den Kreisverkehr verlegt und ergänzt.

·       Vom Holstentor kommend wird eine bisherige Fahrspur künftig als Radfahrstreifen genutzt.

·       Einige Ein- und Ausfahrten werden für Autos auf eine Spur reduziert, um die Verkehrsführung übersichtlicher und sicherer zu machen

Die Bauarbeiten sind in den Sommerferien 2026 vorgesehen. Für die Umsetzung wird mit rund sechs bis acht Wochen gerechnet. Die Ferienzeit wurde bewusst gewählt, weil dann insgesamt weniger Verkehr unterwegs ist.