Rendsburg – Bei der Vertreterinnenversammlung der Landfrauen hat Ministerpräsident Daniel Günther die gesellschaftliche Bedeutung der Landfrauen betont: „Die landesweiten Vereine der Landfrauen sind Orte, an denen Demokratie gelebt wird: Ganz nah dran an den Menschen, immer im Gespräch mit allen und das immer auf Augenhöhe, unabhängig von Herkunft oder Überzeugung. Die Landfrauen stärken so die Gemeinschaft vor Ort und stabilisieren unsere Demokratie“, sagte Günther heute (25. April) bei der Versammlung in Rendsburg.

„Landfrauen setzen sich ganz gezielt gegen Ausgrenzung, gegen Extremismus jeder Art und gegen Demokratiefeindlichkeit ein. Sie übernehmen Verantwortung und tragen damit ganz erheblich dazu bei, dass extremistische Ideologien im ländlichen Raum keinen Fuß fassen können“, so der Ministerpräsident. Er dankte den Landfrauen, die mit ihrem oft unauffälligen Einsatz so viel bewirkten. „Die Landfrauen bauen Brücken zwischen Menschen und Generationen, zwischen Betrieben und Gemeinden und verbinden Tradition mit Innovation. Daran können wir uns alle ein Vorbild nehmen“, sagte Günther. Der LandFrauenverband mache diese wichtige Arbeit immer wieder sichtbar und zeige, was Frauen im ländlichen Raum leisten.
In seiner Rede betonte der Regierungschef die wichtige Rolle der Frauen in der Landwirtschaft und Ernährung: „Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2026 zum internationalen Jahr der Frauen in der Landwirtschaft ausgerufen. Damit rückt endlich in den Fokus, was lange zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat. Denn obwohl viele Frauen im Betrieb mitarbeiten und Verantwortung tragen, sind sie oft rechtlich oder finanziell nicht gut abgesichert.“ Darüber zu sprechen sei eine Frage von Fairness und vernünftiger Absicherung. „Der LandFrauenverband ist zurecht hartnäckig, um den gesellschaftlichen Wandel voranzubringen. Das ist sehr wertvoll für die Debatte und den gesellschaftlichen Fortschritt“, sagte der Ministerpräsident.









