Foto: Arno Reimann
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Lübeck – Am Dienstag (19.5.) haben die Bundespolizeiinspektion Kiel, das 2. Polizeirevier Lübeck und der Kommunale Ordnungsdienstes Lübeck wieder gemeinsam Personenkontrollen im Bahnhof Lübeck vorgenommen. Die Kontrollen dienen der Bekämpfung der Gewaltkriminalität im ÖPNV sowie der damit verbundenen Überwachung der Einhaltung des Mitführverbots von Waffen und Messern im ÖPNV und ÖPFV.

Zwischen 17 Uhr und Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte hierbei knapp 180 Personen. Vereinzelt wurde auch mitgeführte Sachen in Augenschein genommen beziehungsweise durchsucht. Im Rahmen der Kontrollen wurden bei zwei Personen jeweils ein unerlaubt geführtes Einhand- beziehungsweise Fahrtenmesser sichergestellt und entsprechend zur Anzeige gebracht.

In acht Fällen wurden Aufklärungsgespräche mit Handwerkern hinsichtlich des Mitführens von Arbeitsmitteln, insbesondere Cuttermessern, geführt.

Im Rahmen von verbalen Streitigkeiten handelte sich ein Mann eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung ein.

Zudem war eine kontrollierte Person zu zwei Aufenthaltsermittlungen ausgeschrieben.

Ein äußerst lautstarker Mann war mit der Kontrolle seiner Person zunächst nicht einverstanden. Diese konnte dann aber nach eindringlichem Hinweis auf die Pflicht zur Auskunft zu seiner Person auf der Wache der Bundespolizei abgeschlossen werden. Der Einsatz wurden gegen 20 Uhr beendet.

Die gemeinsamen Kontrollen werden unregelmäßig, unangekündigt und zu unterschiedlichen Tageszeiten fortgeführt.