Kiel – Mona Borchert ist seit dem 1.7. neue Leiterin der Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein. Die 47-Jährige lebt mit ihrer Familie in Kiel und gehört seit 1998 der Landespolizei Schleswig-Holstein an. Im Laufe ihrer Karriere hat sie verschiedene Funktionen und Führungsaufgaben wahrgenommen. Zuletzt war die Polizeidirektorin für zwei Jahre im Personalmanagement der Landespolizei im Innenministerium tätig.
Mit dem Wechsel zur Wasserschutzpolizei übernimmt sie nun Verantwortung in einem für sie neuen Aufgabenfeld. Die damit verbundenen fachlichen Herausforderungen sieht sie als Chance, neue Perspektiven zu gewinnen und diesen besonderen Arbeitsbereich der Landespolizei kennenzulernen.
„Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen. Den besonderen Aufgaben der Wasserschutzpolizei kommt aufgrund der aktuellen sicherheitspolitischen Lage eine gesteigerte Bedeutung zu. Um den zukünftigen Anforderungen gerecht werden zu können, möchte ich die Stärken der Wasserschutzpolizei gemeinsam mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiterentwickeln.“
Die Arbeitsschwerpunkte der Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein liegen in der Gewährleistung der schifffahrtspolizeilichen Vollzugsaufgaben, der Erforschung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten sowie der Fischereiaufsicht im Küstenmeer. Insbesondere der Umweltschutz, die Gefahrenabwehr für die Gewässer, die Überwachung der Einhaltung von Vorschriften zum Schutz der Meere sowie Küsten und die Überwachung der Sicherheit, primär der Berufs- aber auch der Sportschifffahrt, gehören zu den Aufgaben der Wasserschutzpolizei.
Zentrale Aufgaben bestehen darüber hinaus in Ermittlungseinsätzen bei Seeunfällen, der Gewährleistung der Hafensicherheit in Bezug auf den Umschlag gefährlicher Güter und in der polizeilichen Begleitung internationaler maritimer Sportveranstaltungen wie zum Beispiel der Kieler und der Travemünder Woche mit ihren zahlreichen Segelwettkämpfen. Daneben werden administrative Aufgaben zur Sicherheit von Hafenanlagen wahrgenommen, unter anderen die Durchführung von Risikobewertungen für Häfen und die Genehmigung von Gefahrenabwehrplänen.
Zu den Aufgaben der Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein gehören auch der Schutz kritischer maritimer Infrastruktur an Land und auf See und die Mitwirkung bei der Abwehr hybrider maritimer Bedrohungslagen.









