Lübeck – Vom 27. Juli bis voraussichtlich 9. August wird die Eric-Warburg-Brücke vollständig gesperrt sein. Wie bereits gemeldet werden dringende Sanierungsmaßnahmen an den Kolbenstangen der Hubzylinder und am Korrosionsschutz des Gegengewichts vorgenommen. Für den Zugang zu den betroffenen Stellen ist im Inneren des Klappenkellers das Aufstellen eines Gerüsts erforderlich, daher kann die Brücke in der Zeit nicht geschlossen werden.
An den wichtigsten Zufahrtsstraßen wurden bereits entsprechende Hinweistafeln mit Umleitungsempfehlungen aufgestellt.
Mitteilung für die Schifffahrt: Nach einer kurzen Einrichtungsphase der Brücke am Montag, 27. Juli, in den Morgenstunden werden die Schiffe, insbesondere die Freizeitschifffahrt, ungestört und zu jeder Zeit die Brücke passieren können. Lediglich eine kleine Einschränkung in der nutzbaren Breite wird es geben: Es ist ein Abstand von 10 m von der geöffneten Klappe einzuhalten. Nach dem Abschluss der Arbeiten gelten dann wieder die bekannten Öffnungszeiten für die Freizeitschifffahrt.
Die Eric-Warburg-Brücke wurde 2004 bis 2006 errichtet und ist damit inzwischen 20 Jahre alt. Das Alter geht nicht spurlos an so einem Bauwerk vorbei, insbesondere im Klappenkeller herrschen klimatische Bedingungen, die dazu geführt haben, dass sich an einigen Stellen erhebliche Roststellen gebildet haben. Unter anderem sind auch die Kolbenstangen der Hubzylinder betroffen. Hier ist eine Reparatur zwingend erforderlich, da sich sonst Folgeschäden in Millionenhöhe und mit längerfristigen Sperrungen ergeben würden.
„Wir erhalten und sanieren die Infrastruktur für alle Bürger und Verkehrsteilnehmer, dafür sind Baustellen mit einhergehenden Verkehrsbehinderungen temporär notwendig. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Mobilität für die Zukunft zu gewährleisten. Selbstverständlich wird jede Baumaßnahme dahingehend geprüft, die Beeinträchtigungen für alle Verkehrsteilnehmenden so gering wie möglich zu halten“, heißt es abschließend in einer Mitteilung der Hansestadt Lübeck.









