Lübeck – Die Bundespolizeiinspektion Kiel verzeichnet in ihrem Zuständigkeitsbereich eine entspannte 137. Travemünder Woche (TraWo) und zieht aus bahnpolizeilicher Sicht eine positive Bilanz. Laut Veranstalter machten sich rund 600.000 Besucher auf den Weg zur Festmeile. Viele nutzten hierfür das Verkehrsmittel Bahn.
Bei den Zugauslastungen auf der Strecke Lübeck Hauptbahnhof – Haltepunkt Travemünde Strand kam es über die Woche zu keinen nennenswerten Vorfällen. Lediglich an den Wochenenden verzeichneten wenige An- und Abreisezüge Auslastungen von knapp über 100 Prozent. Bundespolizisten mussten in diesem Zusammenhang nicht einschreiten.
Alkoholbedingtes Fehlverhalten konnte in nahezu allen Fällen schon im Ansatz durch sofortige Gefährderansprachen unterbunden werden.
Das bewährte Einsatzkonzept der Bundespolizei sah auch in diesem Jahr eine erhöhte Präsenz von Einsatzkräften in den Bahnhöfen Lübeck und Travemünde vor. Hierfür wurde die Bundespolizeiinspektion Kiel durch Einsatzkräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit (MKÜ) der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt und mit Diensthunden unterstützt.
Vom 17.7. bis 26.7. fielen im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei circa 1300 (2025: 1200) polizeiliche Maßnahmen an. Hierbei handelte es sich überwiegend um Identitätsfeststellungen und Gefährderansprachen (Verhaltensermahnungen).
Die Zahl der im bahnpolizeilichen Bereich festgestellten Straftaten verringerte sich erfreulicherweise gegenüber dem Vorjahr um circa 36 Prozent auf nunmehr nur noch 14 (22) und blieb in der qualitativen Ausprägung auch moderat. Den Schwerpunkt bildeten Hausfriedensbrüche, Körperverletzungen und Verstöße gegen das Waffengesetz.
Aus bundespolizeilicher Sicht war auch die 137. Travemünder Woche eine vergleichsweise ruhige Veranstaltung, mit besonnenen, friedlich feiernden Besuchern im Verkehrsmittel Bahn.









