Weißenhäuser Strand – Die Polizei hat nahe Weißenhäuser Strand in Ostholstein zwei Hunde aus einem Pkw befreit. Eine Frau aus Berlin ließ die Tiere am Dienstag (4.8.) trotz hoher Temperaturen und Sonnenschein offenbar über mehrere Stunden in dem Fahrzeug zurück. Im Fahrgastraum herrschte extreme Hitze.
Die Polizisten brachten den Australian Shepard und einen Schäferhundmischling zur Versorgung in eine Tierklinik. Gegen die Frau wird jetzt wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.
Gegen 17.40 Uhr erhielten die Beamten der Polizeistation Oldenburg/Holstein den Hinweis auf zwei in einem Fahrzeug eingeschlossene Hunde in der Seestraße nahe des dortigen Campingplatzes. Auf einem der dortigen Parkplätze stellten die Polizisten kurz darauf einen Pkw Seat fest. Die Fensterscheiben waren geschlossen. In dem Fahrzeug befand sich ein älterer Schäferhundmischling sowie ein jüngerer Australian Shephard. Aufgrund der hohen Temperaturen herrschte im Fahrzeug extreme Hitze. Dem Sachstand nach hatten sich die Hunde bereits mehrere Stunden in dem Auto befunden.
Weil die Fahrerin des Seats trotz Ausrufs in der Ferienanlage nicht erreicht und das Fahrzeug nicht anderweitig geöffnet werden konnte, schlugen die Polizeibeamten eine Seitenscheibe ein. So gelang die Befreiung der augenscheinlich stark dehydrierten Hunde. Weil die Tiere trotz Versorgung mit Wasser immer wieder zusammenbrachen, brachten die Polizisten sie nach Abstimmung mit der Tiernothilfe Ostholstein zur weiteren Versorgung in eine Tierklinik nach Neustadt. Dort erschien später auch die Halterin der Hunde.
Gegen die 31-jährige Frau aus Berlin (Staatsbürgerschaft: deutsch) leiteten die Polizeibeamten ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein.









