Oldenburg i.H. – 60 Mannschaften, rund 1.000 Sportlerinnen und Sportler sowie zahlreiche Familien, Fans und Zuschauer: Der 13. O/G-Cup der HSG Wagrien hat die Oldenburger Sporthallen erneut zum Mittelpunkt des Jugendhandballs in der Region gemacht.
Oldenburg in Holstein. Wenn am Wochenende in der Wagrienhalle und der Blain-Halle Musik läuft, Hallensprecher die Tore bejubeln und von den Tribünen lautstarke Anfeuerungsrufe kommen, kann das eigentlich nur eines bedeuten: O/G-Cup. Zum 13. Mal hatte die HSG Wagrien zum inzwischen größten Jugendhandballturnier der Region eingeladen. Und auch in diesem Jahr wurde die Einladung von den Vereinen aus Norddeutschland gerne angenommen.
Insgesamt neun Turniere wurden am Sonnabend und Sonntag ausgetragen, von der weiblichen und männlichen E-Jugend bis zur A-Jugend. Gespielt wurde in beiden Oldenburger Hallen, mit kurzen Spielen, wenig Wartezeit und reichlich Gelegenheit für die Mannschaften, kurz vor dem Saisonstart noch einmal Wettkampfluft zu schnuppern.
Dabei ging es längst nicht nur um Ergebnisse und Pokale. Der O/G-Cup steht seit seiner Premiere 2012 für Jugendförderung, Gemeinschaft und ein besonderes Turniererlebnis. Musik, Hallensprecher, Rahmenprogramm und die Siegerehrungen machten aus vielen einzelnen Handballspielen ein gemeinsames Sportwochenende. Jede Mannschaft durfte am Ende einen Preis mit nach Hause nehmen.
Besonders beeindruckend war erneut die Zahl der Menschen, die das Turnier nach Oldenburg brachte: Rund 1.000 junge Sportlerinnen und Sportler waren gemeinsam mit Eltern, Geschwistern, Trainern, Betreuern und Fans zu Gast. Damit wurde aus dem Jugendturnier für zwei Tage ein kleines Handball-Festival. Ein besonderer Teil des O/G-Cup-Wochenendes spielte sich dabei abseits der Spielfelder ab: Rund 250 Übernachtungs- und Frühstücksgäste blieben an den beiden Turniertagen in Oldenburgs Sporthallen und Schulen.
Dass ein solches Wochenende überhaupt möglich ist, liegt vor allem am Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der HSG Wagrien. Sie sorgen vor und hinter den Kulissen dafür, dass Spielpläne funktionieren, Hallen vorbereitet sind, die Verpflegung läuft und am Ende möglichst niemand merkt, wie viel Arbeit hinter einem solchen Turnier steckt. Der O/G-Cup ist damit auch ein eindrucksvolles Beispiel dafür, was ehrenamtliches Engagement im Sport bewegen kann.
„Der O/G-Cup ist inzwischen weit mehr als ein Handballturnier. Er ist ein Wochenende, an dem sich Kinder und Jugendliche sportlich messen, Freundschaften entstehen und unsere Region zeigt, wie viel Begeisterung im Jugendhandball steckt“, lautet das Fazit der Veranstalter.
Nach zwei intensiven Tagen mit vielen Toren, Emotionen und Begegnungen bleibt deshalb vor allem eines: die Vorfreude auf den nächsten O/G-Cup. Denn nach dem Turnier ist bekanntlich vor dem Turnier.
Die HSG Wagrien bedankt sich bei allen teilnehmenden Mannschaften, den Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern, Helferinnen und Helfern, Sponsoren, Eltern und Zuschauern für ein großartiges Wochenende.









