Foto: Schwimmbad Kücknitz - Foto: HL/oH
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Kiel – „Kinder müssen schwimmen lernen – das ist eine Voraussetzung für die sichere Teilhabe am schulischen und außerschulischen Leben“, unterstrich Bildungsministerin Dr. Dorit Stenke heute (26. August) zur Fortführung der Schwimmlern-Offensive in Schleswig-Holstein.

Seit 2018 seien zahlreiche Maßnahmen umgesetzt worden, um den Schwimmunterricht flächendeckend zu verbessern. „Mittlerweile haben wir viele erfolgreiche Kooperationen zwischen Schulen und externen Partnern begleitet, zahlreiche Lehrkräfte geschult und vor allem vielen Kindern das Schwimmenlernen ermöglicht“, erklärte Ministerin Stenke.

Die Schulen würden durch Fach- und Schulaufsichten sowie Schulsportbeauftragte unterstützt, die Qualifizierung von Sportlehrkräften finde an der Europa-Universität Flensburg und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel statt. Fachfremde Lehrkräfte würden weiter zur „Schwimmlehrbefähigung“ qualifiziert werden. Zudem erfasse das Bildungsministerium jährlich die Anzahl der Bronzeabzeichen, um gezielt in Bedarfsregionen beraten und unterstützen zu können.

Erfolge der Offensive: 51 Prozent der Grundschulkinder beherrschen zu Beginn der 4. Klasse das sichere Schwimmen – ein Anstieg von 3 Prozent seit Sommer 2023. An Gemeinschaftsschulen liegt der Anteil sicher schwimmfähiger Kinder am Ende der 6. Klasse konstant bei 62,7 Prozent. An Gymnasien stieg die Quote auf 88,2 Prozent (plus 2,5 Prozent).

Die Ministerin erklärte: „Wir werden diesen Weg und unsere Bemühungen fortführen, um den Anteil der schwimmfähigen Kinder in Schleswig-Holstein weiter zu erhöhen. Das ist kein Novum, das ist unsere politische Linie.“

Sie stellte klar: „Obwohl das Land nicht zuständig ist für den Unterhalt von Sportstätten, hat das MIKWS bis 2025 bereits 14 Millionen Euro in Schwimmstätten investiert.“ Weitere 25 Millionen Euro seien für Neubauten und Sanierungen im Rahmen der Maßnahme „Neubauprojekt Schwimmstätten in SH“ vorgesehen. Sechs Projekte wurden bereits bewilligt.