Foto: Arno Reimann
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Ahrensburg – Am Montagvormittag (7.9.) sind in Ahrensburg ein Mann und eine Frau von einem 32 Jahre alten Mann aus dem Kreis Stormarn (Staatsangehörigkeit: deutsch) mittels einer Hiebwaffe angegriffen worden. Dabei erlitt die 43 Jahre alte Frau lebensgefährliche Verletzungen, der 54 Jahre alte Mann wurde leicht verletzt.

Kurz nach der Tat gelang Einsatzkräften der Polizei die Festnahme des Angreifers. Die Mordkommission der Lübecker Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts eingeleitet.

Wie die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Polizeidirektion Lübeck in einer gemeinsamen Medieninformation weiter mitteilen, hat sich das Tatgeschehen am Montagvormittag gegen 9.45 Uhr vor einem Mehrfamilienhaus im Ostpreußenweg in Ahrensburg ereignet.

Nach bisherigem Sachstand waren der 54 Jahre alte Mann und die 43 Jahre alte Frau mit Reinigungsarbeiten in dem dortigen Mehrfamilienhaus beschäftigt, als sich ihnen der Tatverdächtige näherte. Weil der Tatverdächtige sich ihnen mit einem langen, machetenartigen Schwert näherte, flüchteten die beiden in Lübeck wohnenden Geschädigten ins Freie und suchten Zuflucht in ihrem Pkw. Der Tatverdächtige soll daraufhin eine Scheibe des Pkw eingeschlagen und anschließend die Frau mittels der Hiebwaffe lebensgefährlich verletzt haben.

Als der männliche Begleiter der lebensgefährlich verletzten Frau zu Hilfe kam, verletzte sich dieser im Kontakt mit dem Tatverdächtigen leicht. Kurz darauf entfernte sich der Angreifer zu Fuß, konnte aufgrund diverser Zeugenhinweise unmittelbar nach der Tat in Tatortnähe von der Polizei festgenommen werden.

Einsatzkräfte der Polizei beschlagnahmten vor Ort ein langes machetenartiges Schwert. Spezialisten der Spurensicherung der Kriminalpolizei sicherten am Einsatzort Spuren und Beweismittel.

Die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Lübeck und die Staatsanwaltschaft Lübeck ermitteln wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Vor welchem Hintergrund der Angriff erfolgte, ist Bestandteil der eingeleiteten Ermittlungen. Es liegen Hinweise vor, dass sich der Angreifer in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben soll. Aktuell ist er im Polizeigewahrsam.