Lübeck – Im Bereich des Lübecker ZOB ist es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, bei der ein 27-jähriger Lübecker schwere Verletzungen erlitt. Ein 54-jähriger Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Gegen 9 Uhr am Sonntagmorgen (6.9.) wurden Polizei und Rettungsdienst zu einem Lokal im Bereich des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) im Lübecker Stadtteil St. Lorenz Süd entsandt. Nach ersten Angaben sollte es dort zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein, an der mehrere Personen beteiligt gewesen sein sollen.
Am Einsatzort trafen die Einsatzkräfte auf einen 27-jährigen Mann aus Lübeck, der blutende Verletzungen aufwies. Nach ersten Erkenntnissen wurde der Mann mit einem spitzen Gegenstand verletzt. Aufgrund seiner schweren Verletzungen wurde er zur weiteren medizinischen Versorgung in eine Klinik gebracht. Nach aktuellem Stand besteht keine Lebensgefahr.
Im Rahmen der Ermittlungen vor Ort ergab sich ein Tatverdacht gegen einen 54 Jahre alten Mann mit irakischer Staatsangehörigkeit. Dieser wurde noch am Einsatzort vorläufig festgenommen.
Die Polizei führte am Sonntagmorgen umfangreiche Spurensuche- und Sicherungsmaßnahmen am Tatort durch. Dabei konnten mehrere Beweismittel, darunter mutmaßliche Tatmittel, sichergestellt werden. Zudem wurden die anwesenden Personen zum Geschehen befragt.
Die weiteren Ermittlungen hat die Lübecker Kriminalpolizei übernommen. Gegenstand der Ermittlungen sind insbesondere die Hintergründe und der genaue Ablauf der Auseinandersetzung. Es wird unter anderem wegen des Anfangsverdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.









