Lübeck – Am Mittwochnachmittag (9.9.) hatte sich in einem Supermarkt in Ratzeburg eine Gewalttat ereignet, bei der eine 48 Jahre alte Frau vor Ort verstarb. Mittels Hilfe von Zeugen und Einsatz der Polizei wurde ein 44 Jahre alter tatverdächtiger Mann (Staatsangehörigkeit: deutsch) noch vor Ort festgenommen. Gegen ihn ermitteln die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Mordkommission der Polizeidirektion Lübeck wegen des Verdachts des Totschlags.
Am Freitagnachmittag (11.9.) ordnete ein Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Lübeck die einstweilige Unterbringen des 44-jährigen Tatverdächtigen in einem psychiatrischen Krankenhaus an.
Wie die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Polizeidirektion Lübeck in einer gemeinsamen Medieninformation weiter mitteilen, wurde der 44-Jährige am Freitagnachmittag (11.9.) im Krankenhaus einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichtes Lübeck vorgeführt.
Aufgrund der bisherigen Ermittlungen und eines vorläufigen Gutachtens ordnete dieser die einstweilige Unterbringen in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Am Montag (14.9.) erwies sich der gesundheitliche Zustand des Tatverdächtigen als so stabil, dass eine Zuführung in das Krankenhaus erfolgen konnte.
Die Ermittlungen zur Klärung des Motivs der Tat und der genauen Hintergründe durch die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Mordkommission der Lübecker Kriminalpolizei dauern weiter an. In dem von der Polizei am Mittwochabend eingerichteten Hinweisportal gingen einzelne Hinweise ein, die aktuell ausgewertet werden.
Die bisher erlangten Erkenntnisse deuten nach derzeitigem Sachstand daraufhin, dass die Ausführung der Tat mutmaßlich im Zusammenhang mit einem psychischen Ausnahmezustand erfolgte.









