Kasseedorf – Ein Hund soll in Kasseedorf am Freitagabend (25.9.) einen Giftköder gefressen haben und hätte dann tierärztlich versorgt werden müssen. Am Sonntag (27.9.) wäre ein weiterer Giftköder gefunden worden. Die Polizei ermittelt wegen einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz und sucht nach Zeugen.
Am Freitagabend wäre ein Hundebesitzer mit seinem Tier spazieren gewesen. In der Straße Zum Vossberg in Höhe einer Sitzbank hätte das Tier etwas gefressen, der Besitzer hätte außerdem ein Stück Wurst mit bläulichen Anhaftungen gefunden. Der Mann nahm an, dass es sich um Giftköder gehandelt haben könnte und wäre sofort mit seinem Hund zum Tierarzt gefahren. Dem Tier wäre der Magen ausgepumpt worden, dabei wäre ein Stück Wurst mit bläulichen Anhaftungen gefunden worden. Der Hund konnte durch den Eingriff gerettet werden.
Am Sonntag soll ein anderer Hundebesitzer einen weiteren Giftköder in der Straße Zum Voßberg aufgefunden haben. Auch hier hätte es sich um ein Stück Wurst mit bläulichen Anhaftungen gehandelt.
Der Fachdienst Umwelt des Polizeibezirksreviers in Scharbeutz hat die Ermittlungen wegen einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz aufgenommen und sucht nach weiteren Zeugen.
Hinweise zum Auslegen der Giftköder in Kasseedorf werden unter der Telefonnummer 04524-70770 oder per Mail an scharbeutz.pabr@polizei.landsh.de entgegen genommen.









