Das Foto zeigt (von links): Manfred Wohnrade, Betriebsleiter des Tourismus-Service Grömitz, Mathias Dammer, Bürgervorsteher der Gemeinde Grömitz, Sebastian Rieke, Bürgermeister der Gemeinde Grömitz, sowie Claus Ruhe Madsen, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein. - Foto: TSG/oH
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Grömitz – Ein Meilenstein für die Zukunft des Ostseebades: Im Rahmen des Tourismustages Schleswig-Holstein am 29. Oktober in Grömitz hat der Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, Claus Ruhe Madsen, den Fördermittelbescheid für die Neugestaltung des Grömitzer Seebrückenvorplatzes an Betriebsleiter Manfred Wohnrade vom Tourismus-Service Grömitz übergeben.

Das Land Schleswig-Holstein unterstützt das Projekt mit rund 2,2 Millionen Euro und übernimmt damit 60 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten. Die Förderung ermöglicht die umfassende Aufwertung eines der zentralen Plätze des Ostseebades an der Schnittstelle zwischen Promenade, Strand und Seebrücke.

„Die Förderung durch das Land Schleswig-Holstein ist ein großer Erfolg und ein wichtiges Signal für die Weiterentwicklung unseres Ostseebades. Der Seebrückenvorplatz ist einer der meistfrequentierten Orte in Grömitz und verdient eine Gestaltung, die seiner Bedeutung gerecht wird“, freut sich Manfred Wohnrade, Betriebsleiter des Tourismus-Service Grömitz.

„Wir schaffen hier einen neuen Treffpunkt für unsere Gäste und Einheimischen – einen Ort zum Verweilen, Begegnen, Spielen und Erleben.“

Minister Madsen betonte: „Es ist enorm wichtig, dass wir alle gemeinsam in die touristische Infrastruktur investieren. Sonst droht, dass die Regionen den Anschluss im nationalen und internationalen Wettbewerb um Übernachtungs- und Tagesgäste verlieren. Grömitz geht mit solchen Investitionen beispielhaft voran. Ich freue mich, dass nach den Dünenwelten und dem Dünenpark jetzt auch der Seebrückenvorplatz in Angriff genommen wird. Hier wird sicher ein weiterer Gäste-Magnet entstehen. Das fördern wir gerne!“

Ein neuer Mittelpunkt direkt an der Ostsee
Der Seebrückenvorplatz soll künftig deutlich mehr Aufenthaltsqualität bieten und zu einem attraktiven Entree zur Grömitzer Seebrücke werden. Die bisherigen Planungen sehen eine großzügige Platzgestaltung mit neuen Aufenthaltsbereichen, geschwungenen Sitzmöglichkeiten, einer hochwertigen Bepflanzung sowie einer Veranstaltungsfläche vor. Ein besonderes Gestaltungselement wird die „Grömitz Sonne“ als Wasserspiel sein, die den Platz künftig prägen und einen neuen Anziehungspunkt für Besucher schaffen soll. „Ein besonderes Highlight wird die Grömitz Sonne auch in den Abendstunden sein: Phosphoreszierende Steine sollen dann Licht in die Dunkelheit bringen und dem Platz eine ganz eigene Atmosphäre verleihen“, erklärt Jacqueline Schumacher, stellvertretende Betriebsleiterin des Tourismus-Service Grömitz.

Ein Platz für Begegnung, Veranstaltungen und Erholung
Mit der Neugestaltung entsteht ein moderner, vielseitig nutzbarer Freiraum direkt an der Ostsee. Der neue Seebrückenvorplatz soll nicht nur die Aufenthaltsqualität steigern, sondern auch weiterhin Raum für Veranstaltungen und besondere Erlebnisse bieten. Ein weiterer, wesentlicher Bestandteil der Maßnahme ist auch die Verbreiterung der Promenade auf beiden Seiten des Platzbereiches.

Gerade in den Sommermonaten treffen hier täglich zahlreiche Gäste aufeinander: Spaziergänger, Familien, Eis-Esser, Cocktail-Schlürfer, Veranstaltungsbesucher und Menschen, die einfach die besondere Atmosphäre an der Ostsee genießen möchten. Die bestehenden Flächen stoßen dabei regelmäßig an ihre Kapazitätsgrenzen. Durch die
Erweiterung der Aufenthalts- und Bewegungsflächen entstehen künftig mehr Freiräume, bessere Besucherströme und ein entspannteres Miteinander für alle Nutzergruppen.

„Wir möchten den Bereich rund um die Seebrücke nicht nur schöner gestalten, sondern auch funktionaler machen. Mehr Platz bedeutet mehr Aufenthaltsqualität, mehr Bewegungsfreiheit und ein angenehmeres Erlebnis für unsere Gäste und Einwohner“, so Wohnrade.

Der neue Seebrückenvorplatz soll weiterhin Raum für Veranstaltungen und besondere Erlebnisse bieten und gleichzeitig als ganzjährig attraktiver Aufenthaltsort funktionieren. Im Sommer als lebendiger Treffpunkt für Gäste und Familien, in der Nebensaison als ruhiger Ort zum Verweilen mit Blick auf die Ostsee. Die Planung greift dabei die besondere Lage des Platzes auf: Zwischen Seebrücke und Promenade entsteht ein neuer Mittelpunkt, der die
Verbindung zwischen Ortskern, Strand und Meer stärker erlebbar macht. „Vom Design her orientieren wir uns am Dünenpark. Unser langfristiges Ziel ist es, die Promenade nach und nach an den Look des Dünenparks anzupassen und Stück für Stück zu erneuern“, erklärt Wohnrade.

Investition in die Zukunft des Tourismusstandortes Grömitz
Die Neugestaltung des Seebrückenvorplatzes ist ein weiterer wichtiger Schritt in der kontinuierlichen Qualitätsentwicklung des Ostseebades. Bereits die Modernisierung und Erweiterung der Grömitzer Seebrücke und der Neubau des Dünenparks hat gezeigt, wie bedeutend Investitionen in eine hochwertige touristische Infrastruktur für die langfristige Attraktivität des Ortes sind.

„Grömitz entwickelt sich stetig weiter. Mit dem neuen Seebrückenvorplatz investieren wir in einen Ort, der für unsere Gäste, unsere Bürgerinnen und Bürger und unsere touristischen Partner gleichermaßen einen Mehrwert schafft. Die Förderung des Landes hilft uns dabei, dieses wichtige Projekt umzusetzen“, freuen sich Wohnrade und Schumacher. Mit der Neugestaltung entsteht ein neuer Lieblingsplatz an der Ostsee – modern, einladend und typisch Grömitz.

Die Fördermittel stammen aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Das Landesprogramm Wirtschaft 2021-2027 bündelt im Zeitraum 2021 – 2027 Fördermittel der Europäischen Union – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) sowie Landesmittel für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein.

Mehr Informationen im Internet: http://www.schleswig-holstein.de/lpw