Lübeck – Aufmerksame Verkehrsteilnehmer haben bei der Polizei ein verdächtiges Fahrzeug im Bereich der Kronsforder Allee gemeldet. Der Mercedes setzte seine Fahrt in der Nacht zum Sonnabend (31.10.) trotz eines erheblichen Reifenschadens fort. Bei der Fahrerin ergaben sich Hinweise auf den Einfluss von Alkohol.
Gegen 2.40 Uhr wurde der Polizei ein Fahrzeug gemeldet, das auf der Kronsforder Allee stadtauswärts in Schlangenlinien fuhr. Nach dem bisherigen Kenntnisstand wurde der Mercedes zunächst ohne Beleuchtung geführt und soll während der Fahrt immer wieder von der eigenen Fahrspur abgekommen sein.
Auf der Kronsforder Landstraße löste sich schließlich der Reifen eines Vorderrades von der Felge. Trotz des erheblichen Schadens wurde die Fahrt fortgesetzt. Erst auf Höhe Niederbüssau konnten die eingesetzten Polizeibeamten das Fahrzeug und die Fahrerin feststellen.
Während der Kontrolle ergaben sich bei der 39-jährigen Lübeckerin (Staatsangehörigkeit: deutsch) Hinweise auf den Einfluss von Alkohol. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab schließlich 1,61 Promille.
Die Fahrerin wurde für die Entnahme einer Blutprobe zum 4. Polizeirevier Lübeck verbracht. Dort wurde auch ihr Führerschein beschlagnahmt. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein.









