Foto: Arno Reimann
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Lübeck – Ein 23-jähriger Lübecker soll am Dienstagabend (15.9.) zunächst einen Mann an einer Bushaltestelle in St. Lorenz beleidigt und geschlagen und danach mehrere Mülltonnen in Brand gesetzt haben. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht. Dort leistete der Mann Widerstand, beleidigte und bedrohte die Einsatzkräfte.

Ein 23-Jähriger aus St. Lorenz (deutsche Staatsangehörigkeit) fiel am Dienstag gegen 20.40 Uhr zunächst an einer Bushaltestelle an der Wendischen Straße auf. Er soll einen Busfahrgast beim Aussteigen beleidigt und unvermittelt mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, danach hätte sich der 23-Jährige vom Tatort abgesetzt. Der Geschädigte musste nicht ärztlich behandelt werden.

Nach Zeugenhinweisen konnte die Polizeibeamten den Tatverdächtigen noch in der Wendischen Straße antreffen. Der Mann soll sich da bereits unkooperativ und provokant verhalten haben. Nach den polizeilichen Maßnahmen hätte sich der Lübecker in Richtung Hansering entfernt.

In der Zeit um 21 Uhr meldeten Zeugen brennende Papiertonnen im Hansering und in der Lindenstraße und gaben einen Hinweis auf eine verdächtige Person. Die Beschreibung passte zu dem zuvor kontrollierten Tatverdächtigen, der noch in der Lindenstraße von den Einsatzkräften festgestellt werden konnte.

Der Mann verhielt sich abermals unkooperativ. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Zentralgewahrsam beim 4. Polizeirevier gebracht. Beim Polizeigewahrsam angekommen, versuchte der Tatverdächtige zu fliehen. Er beleidigte und bedrohte die Beamten.

Gegen den Lübecker wird nun wegen Sachbeschädigung in drei Fällen, sowie Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand ermittelt.