Schönwalde – Seit dem 27.12.2025 stellten Zeugen und die Polizei in kurzer Abfolge mehrere Sachbeschädigungen an dem Dienststellengebäude der Polizeistation Schönwalde fest. Nach Zeugenhinweisen und im Rahmen der polizeilichen Ermittlungsmaßnahmen hat sich Ende Dezember 2025 der Tatverdacht gegen einen Ostholsteiner erhärtet. Er muss sich wegen des Verdachts der gemeinschädlichen Sachbeschädigung in mehreren Fällen verantworten.
Wie die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Polizedirektion Lübeck in einer gemeinsamen Medieninformation weiter mitteilen, hatte eine Zeugin am 27.12.2025 zunächst verdächtige Geräusche und anschließend mehrere Beschädigungen an der Zugangstür und einem Fenster der Polizeistation in Schönwalde am Bungsberg gemeldet. Die Schadenshöhe belief sich auf circa 3000 Euro.
Einen Tag später (28.12.2025) stellte die Polizei Manipulationen an der Schließvorrichtung der Eingangstür sowie der Garage des Dienstgebäudes fest.
Ferner erkannten die Beamten am 29.12.2025 Beschädigungen an einem Fensterrahmen sowie der Türklingel und Gegensprechanlage. In diesem Zusammenhang konnten Zeugen einen verdächtigen Mann bei der Tatbegehung beobachten und auch konkrete Hinweise auf seine Identität geben.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen und eines Polizeieinsatzes am 30.12.2025 an dessen Wohnanschrift konnten bei dem Tatverdächtigen auch Beweismittel sichergestellt werden, die mit den Taten in Verbindung stehen.
Gegen den 43 Jahre alten Ostholsteiner ermittelt die Polizei jetzt wegen des Verdachts der gemeinschädlichen Sachbeschädigung in mehreren Fällen. Ferner wird in diesem Zusammenhang geprüft, ob der Mann für weitere Taten aus Vorjahren verantwortlich ist.









