Neustadt i.H. – Am Mittwochmorgen (21.1.) überprüfte eine Funkstreifenwagenbesatzung in Neustadt i.H. den Fahrer eines BMW aufgrund einer defekten Rückbeleuchtung. Während der Kontrolle stellte sich heraus, dass der junge Mann neun Kinder in seiner Kombilimousine mitführte und keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Gegen ihn leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren ein, die Kinder mussten ihren Weg zur Schule zu Fuß fortsetzen.
Gegen 8 Uhr fiel den Beamten des Polizeireviers Neustadt i.H. der 3er BMW in der Bödelsollstraße auf. Nach erfolgten Anhaltesignalen stoppte der 21-jährige Fahrer seinen Wagen. Er war nicht alleine unterwegs: Auf dem Beifahrersitz, im Fußraum davor sowie im Rückraum des Pkw beförderte der Mann neun Schulkinder im Alter von 6 bis 14 Jahren. Die Kinder waren weder angeschnallt noch waren die teils erforderlichen Sitzerhöhungen vorhanden.
Während der erfolgten Überprüfung stellte sich zudem heraus, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. In der Folge stellten die Beamten den Fahrzeugschlüssel sicher und untersagten ihm bis auf Weiteres die Nutzung fahrerlaubnispflichtiger Kraftfahrzeuge. Gegen den in Ostholstein lebenden Mann (Staatsangehörigkeit: ukrainisch) leiteten die Polizeibeamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie aufgrund der Vielzahl mitgeführter und nicht gesicherter Schulkinder ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Der BMW blieb an Ort und Stelle stehen. Die Schulkinder mussten ihren Weg zur Schule zu Fuß fortsetzen. Die Erziehungsberechtigen wurden über die Sachlage persönlich in Kenntnis gesetzt.









