
Stockelsdorf – Im Rahmen des Klimaanpassungskonzeptes hat sich die Gemeinde zum Ziel gesetzt, Stockelsdorf nachhaltig an die bereits spürbaren und zukünftigen Klimaveränderungen anzupassen. Die Auftaktveranstaltung am
22. Januar bildete einen wichtigen ersten Schritt in diesem Prozess. In ihren Begrüßungsworten betonte Bürgermeisterin Julia Samtleben die Dringlichkeit, jetzt für eine klimaresiliente Zukunft zu handeln.
Anschließend stellte Klimaanpassungsmanagerin Deborah Feldmann das Projekt vor, erläuterte die damit verbundenen Ziele.
Dr. Sebastian Krug bereitete in einer fachlichen Einführung in die Auswirkungen des Klimawandels auf die Region und die Notwendigkeit von Anpassungsmaßnahmen auf die anschließende gemeinsame Arbeitsphase vor. Zwei Gruppen beschäftigten sich intensiv mit dem Kernort, die beiden anderen Gruppen mit den Dorfschaften.
Mit Hilfe von großen Karten und unter fachlicher Anleitung identifizierten die Gruppen verschiedene Orte, die von Klimaveränderungen betroffen sind oder in Zukunft betroffen sein könnten. Dabei wurden sowohl die aktuellen Herausforderungen als auch mögliche Lösungen erarbeitet.
Um noch mehr Menschen zu erreichen und weitere Ideen und Vorschläge einzubeziehen, wird allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben, sich auch nach der Veranstaltung digital einzubringen. Bis zum 30. April können Orte, die für die Klimaanpassung verbessert werden können, gemeldet und konkrete Verbesserungsvorschläge gemacht werden. Dies geschieht über Munipolis. Dort können auch Fotos und kurze Beschreibungen der betroffenen Orte hinzugefügt werden.
Helfen Sie mit, Lösungen zu finden! In der Munipolis App oder im Browser unter: https://stockelsdorf.munipolis.de/p/klimaanpassung
„Besonders beeindruckend fand ich die Aussage von Dr. Krug, dass jeder in Klimaanpassungsmaßnahmen investierte Euro eine volkswirtschaftliche Rendite von 1:4 erbringt“, so Jan-Christian Ohm, Fachbereichsleiter Bauen, Planen und Umwelt der Gemeinde Stockelsdorf.








