Bad Schwartau – Beamte des Polizeireviers Bad Schwartau und der Polizeistation Stockelsdorf haben am Mittwochvormittag (11.3.) in knapp drei Stunden 95 Fahrzeuge im Bereich einer Grundschule in Bad Schwartau kontrolliert. Im Mittelpunkt stand dabei die Überprüfung der Gurtpflicht sowie Einhaltung des Handyverbots am Steuer. Zehn Verkehrsteilnehmer verstießen gegen die Regelungen der Straßenverkehrsordnung, weitere zwölf verfügten nicht über die vorgeschriebene Fahrzeugausstattung.
Aufgestellt hatten sich die sechs Polizistinnen und Polizisten aus Bad Schwartau und Stockelsdorf auf einem Parkplatz gegenüber der Grundschule in der Straße Alt Rensefeld.
Drei Männer und eine Frau nutzten während der Fahrt verbotswidrig ihr Mobiltelefon. Im Rahmen des eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahrens müssen sie nun mit 100 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen. Ein kurzer Blick aufs Display oder eine kurze Ablenkung beim Telefonieren mit dem Handy in der Hand während der Fahrt kann nicht nur vor Grundschulen zu folgenschweren Verkehrsunfällen führen. Der Gedanke daran, ein Kind schwer verletzt zu haben, weil die belanglose Textnachricht oder ein Post auf Social-Media-Kanälen auf dem Handy während der Fahrt für einen Moment wichtiger waren, hinterlässt nachhaltig Spuren.
Weitere sechs Pkw-Führer nutzten nicht den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt. Ein angelegter Sicherheitsgurt schützt vor schweren Verletzungen und kann Leben retten. Das Verwarnungsgeld von 30 Euro soll die Verkehrsteilnehmer daran erinnern, sich bei kommenden Fahrtantritten den Gurt anzulegen und so sich und ihre Gesundheit zu schützen.
Zwölf Verkehrsteilnehmer fielen den Beamten auf, weil ihr Warnmaterial oder Verbandskästen fehlten, sie ihren Führerschein nicht bei sich trugen oder auch die Zulassungsbescheinigung nicht vorzeigen konnten. Sie haben nun eine Woche Zeit, die fehlenden Gegenstände bei einer Polizeiwache vorzuzeigen. Als Ersthelfer an Unfallstellen hilft ihnen ein vollständiger Verbandskasten mit funktionstüchtigem Inhalt maßgeblich dabei, verletzte Menschen zu versorgen.
Die Kontrollen werden fortgesetzt.









