Foto: Arno Reimann
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Lübeck – Nach dem Brand eines Wohnhauses in Lübeck Moisling am Mittwochnachmittag (11.3.) ermittelt jetzt das Kommissariat 11 der Lübecker Kriminalpolizei wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. Nach Auswertung von Spuren und Zeugenhinweisen erhärtete sich noch am Mittwoch der Tatverdacht gegen einen 45 Jahre alten Bewohner des Hauses. Er sollte im Laufe des Donnerstags einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichtes Lübeck vorgeführt werden.

In einer gemeinsamen Medieninformation der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck heißt es weiter, das Feuer in dem von mehreren Parteien bewohnten Mehrfamilienhaus sei im Obergeschoss ausgebrochen. Durch Flammen und Hitze entstanden dabei erhebliche Brandschäden in den Räumlichkeiten des Obergeschosses sowie des Daches. Die Höhe des Gesamtsachschadens beläuft sich nach einer ersten Einschätzung auf etwa 250.000 Euro. Das Haus ist nach wie vor nicht bewohnbar. Der Brandort wurde beschlagnahmt.

Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen der Lübecker Kriminalpolizei erhärtete sich der Verdacht, dass das Feuer durch eine vorsätzliche Brandlegung ausbrach. Tatverdächtig ist ein 45 Jahre alter Bewohner (Staatsangehörigkeit: deutsch) des Hauses. Er wurde noch am Mittwoch wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung festgenommen und sollte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck im Laufe des Donnerstags (12.3.) einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichtes Lübeck vorgeführt werden.

Aufgrund der noch andauernden Ermittlungen kann die Polizei zum Schutz des Verfahrens in der aktuellen Phase keine näheren Hintergründe oder Angaben zur Motivlage mitteilen.