
Stockelsdorf – Die Sommerzeit startet 2026 am 29. März – die Uhr wird in der Nacht von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt. Was ändert sich dadurch? Abends bleibt es länger hell, morgens ist es zunächst dunkler.
Die Rückkehr zur normalen Mitteleuropäischen Zeit erfolgt am 25. Oktober 2026 – dann wird die Uhr wieder zurückgestellt.
Die Zeit-Umstellung beeinflusst unseren Biorhythmus. Das führt vorübergehend zur Müdigkeit am Morgen und zu Einschlafproblemen am Abend, denn unser Schlaf-Wach-Rhythmus richtet sich eher nach dem Tageslicht als nach der Uhr.
Wer ohnehin unter Schlafstörungen leidet, dem fällt die Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit am 29. März besonders schwer. Tiefe Augenringe, ein Knick in der Leistungsfähigkeit, verpasste Termine können die Folge sein. „Durch die fehlende Stunde bei der Zeitumstellung auf die Sommerzeit wird der gewohnte Biorhythmus gestört. Die Menschen leiden dann etwa unter Müdigkeit, Bluthochdruck, Schlafstörungen und Konzentrationsschwäche,“ sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch. Manche können deshalb sogar ihrer Arbeit nicht nachgehen. Nach einer Auswertung der AOK entfielen im Jahr 2025 allein bei den AOK-versicherten Beschäftigten in Lübeck insgesamt rund 2.900 Fehltage auf nichtorganische Schlafstörungen.







