Foto: Arno Reimann
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Lübeck – Nach einem Angriff mit einem machetenartigen Schwert am Montagvormittag (7.9.) in Ahrensburg erlitt eine 43 Jahre alte Frau lebensgefährliche Verletzungen, ein 54-Jähriger wurde in diesem Zusammenhang leicht verletzt. Kurz nach der Tat konnte die Polizei in Ahrensburg einen tatverdächtigen Mann festnehmen. Auf Antrag der Lübecker Staatsanwaltschaft wurde der 32-Jährige (Staatsbürgerschaft: deutsch) am Dienstagmittag (8.9.) einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichtes Lübeck vorgeführt. Dieser ordnete – wie die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Polizeidirektion Lübeck in einer gemeinsamen Medieninformation weiter mitteilen – die einstweilige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an.

Die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Lübeck hatten am Montag ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten Totschlags gegen den 32 Jahre alten Mann aus dem Kreis Stormarn eingeleitet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand standen die verletzte Frau und der verletzte Mann in keinem Bekanntschaftsverhältnis mit dem Angreifer. Ferner liegen nach aktuellem Sachstand keine Anhaltspunkte für eine politisch motivierte Tat vor.

Anhaltspunkte, die darauf hindeuteten, dass sich der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand befand, werden aktuell im Zuge der weiterführenden Ermittlungen geprüft. Nach Vorführung vor dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichtes Lübeck und Anordnung der einstweiligen Unterbringung wurde der Tatverdächtige am Dienstagnachmittag einem psychiatrischen Krankenhaus zugeführt.