Lübeck – Nach den jüngsten Anschägen auf Parteibüros in Flensburg und Kiel hatte der Verein „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten“ zu einer Demonstration gegen politische Gewalt aufgerufen. Zur Kundgebung versammelten sich auf dem Markt in Lübeck am Sonnabendnachmittag rund 200 Teilnehmer auf dem Markt in Lübeck.

„Wir stehen für unsere liberale Demokratie, für Freiheit, Respekt und Menschenrechte – gegen Gewalt und Intoleranz“, so Dr. Jan Schenkenberger vom Landesvorstand des Reichsbanners. „Wir wollen unsere Solidarität mit den Angegriffenen zum Ausdruck bringen und deutlich machen, dass Gewalt keinen Platz in unserer Gesellschaft und in der politischen Auseinandersetzung haben darf.

Mit gewaltsamen Übergriffen auf demokratische Parteien und rechtsextremer Propaganda seien am Osterwochenende nicht nur demokratische Institutionen attackiert worden. „Die Täter nahmen bewusst in Kauf, dass Menschen zu Schaden kommen. Ihre Angriffe richten sich nicht nur gegen Einzelne: Sie sind alarmierende Zeichen einer zunehmenden Radikalisierung und zielen auf unsere demokratische Kultur insgesamt. Das Reichsbanner zeigt sich tief besorgt über diese Entwicklungen und stellt sich entschieden gegen jede Form von politischer Gewalt und Extremismus.“
Für die Lübecker Jusos gab Sascha Beth ein Statement ab – wie auch Helmut Müller-Lornsen von der Lübecker Bürgerschaftsfraktion der Grünen.

Sascha Beth – Foto: Arno Reimann










