Lübeck – Bei Streitigkeiten zwischen drei Personen kam es ersten Erkenntnissen zufolge am Sonntagabend (2.8.) im Stadtteil St. Lorenz zu einer körperlichen Auseinandersetzung unter Einsatz eines spitzen Gegenstandes. Alle drei Personen wiesen leichte Verletzungen auf. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und wegen des Verdachts der Beleidigung aufgenommen.
Gegen 20.20 Uhr wurden Beamte der Polizeidirektion Lübeck und der Bundespolizei zum Lübecker Hauptbahnhof gerufen, da es dort zu einer Körperverletzung kommen sollte.
Nach dem aktuellen Ermittlungsstand traf ein 32-jähriger Lübecker (irakische Staatsangehörigkeit) in der Fackenburger Allee auf eine 28-jährige Frau (polnische Staatsangehörigkeit) und einen 21-jährigen Mann (syrische Staatsangehörigkeit). Es sei zu einem Streit gekommen, der dazu geführt habe, dass der 32-Jährige mit einem spitzen Gegenstand in Richtung der 28-jährigen Lübeckerin gestochen haben soll. Der 21-jährige Lübecker habe sich sodann schützend vor die Frau gestellt. Auch gegen ihn sei eine Stichbewegung ausgeführt worden. Beide haben dadurch leichte Verletzungen erlitten und seien anschließend in Richtung des Hauptbahnhofes geflohen. Der 32-jährige Mann, der ebenfalls leichte Verletzungen aufwies, habe sie dorthin verfolgt.
Am Hauptbahnhof Lübeck trennte die Bundespolizei die Parteien. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die drei leicht Verletzten, wobei eine weitere medizinische Versorgung in einem Krankenhaus nicht notwendig war.
Die Polizeibeamten durchsuchten die Personen nach gefährlichen Gegenständen. Es konnte jedoch kein Tatmittel aufgefunden werden. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen erhielten die beiden Männer und die Frau einen Platzverweis für den Lübecker Hauptbahnhof.
Die Polizei hat nun die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und wegen des Verdachts der Beleidigung aufgenommen.









