Fehmarn – Eine Autofahrerin befuhr am Montag (9.2.) die Autobahn in Richtung Fehmarn, jedoch entgegen der Fahrtrichtung. Beim Ausweichen verunfallten zwei Fahrzeuge. Eine Frau und die Unfallverursacherin wurden leicht verletzt und kamen ins Krankenhaus. Es entstand Totalschaden an zwei Fahrzeugen.
Gegen 11.20 Uhr teilten mehrere Verkehrsteilnehmer der Polizei mit, dass ein Falschfahrer mit einem Mini Cooper auf der Autobahn A 1, Richtungsfahrbahn Fehmarn in Höhe der Anschlussstelle Gremersdorf auf dem linken Fahrstreifen mit circa 120 km/h unterwegs gewesen wäre. Mehrere Fahrzeuge hätten ausweichen oder Gefahrenbremsungen machen müssen.
Etwa auf Höhe der Anschlussstelle Oldenburg-Süd mussten ein Skoda und ein Peugeot dem Mini ausweichen und stießen zusammen. Die Unfallverursacherin setzte ihre Fahrt fort.
Zwischenzeitlich wurde eine Vollsperrung zwischen Oldenburg-Süd und Lensahn eingerichtet. Beamte des Polizeiautobahnreviers konnten auf dem Fahrstreifen in Fahrtrichtung Hamburg zu der Fahrerin aufschließen und fuhren mit Blaulicht und Martinshorn auf gleicher Höhe. Die Einsatzkräfte konnten die Frau schließlich zum Anhalten bringen und sie ihr Auto dann auf den Standstreifen steuern lassen. An dem Auto selbst war lediglich ein Seitenspiegel beschädigt worden.
Die 69-jährige Fahrerin des Peugeot wurde durch den Unfall leicht verletzt und kam zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. Sowohl sie als auch der 52-jährige Fahrer des Skoda erlitten einen Schock. An beiden Fahrzeugen entstand ein Totalschaden. Die Schadenshöhe dürfte bei circa 50.000 Euro liegen.
Bei der Falschfahrerin handelt es sich um eine 67-jährige Oldenburgerin (deutsche Staatsangehörigkeit). Nach ersten Erkenntnissen könnte ein medizinischer Grund vorliegen, warum die Frau entgegengesetzt zur Fahrtrichtung auf der Autobahn unterwegs gewesen sein könnte. Um dies abzuklären, kam die Frau ebenfalls in ein Krankenhaus. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein einbehalten.









