Oldenburg i.H. – Nach einem Hinweis eines Zeugen stellte die Polizei in Oldenburg einen 43 Jahre alten Mann am Fahrbahnrand der Burgtorstraße sitzend fest. Neben der Person lag ein Elektrokleinstfahrzeug am Boden. Laut Zeugenaussage sei der 43-Jährige zuvor mit dem Fahrzeug in starken Schlangenlinien gefahren und dann ohne Fremdeinwirkungen gestürzt.
Bei dem Fahrer des sogenannten E-Scooters handelt es sich um einen Mann aus Mecklenburg Vorpommern, der während des Einsatzes am späten Donnerstagabend (25.6.) um 22.45 Uhr erhebliche alkoholbedingte Ausfallerscheinungen zeigte. Unter anderem wies er eine verwaschene Aussprache auf und war äußerst unsicher in Gang und Stand. Darüber hinaus verhielt sich der Beschuldigte äußerst aggressiv gegenüber den Einsatzkräften.
Einen freiwillig durchzuführenden Atemalkoholtest lehnte der Fahrzeugführer ab. Da der Verdacht des Führens eines Kraftfahrzeuges unter Alkoholeinfluss dennoch bestand, wurde der 43-Jährige zum Polizeirevier Heiligenhafen gebracht. Hier blieb er unverändert aggressiv, bedrohte die Polizeibeamten und sprach im weiteren Verlauf rassistische Beleidigungen gegen den zur Blutprobenentnahme anwesenden Arzt aus. Diesbezüglich sowie wegen des Verdachts der Bedrohung und des Fahrens unter Alkoholeinfluss wurden Strafverfahren eingeleitet.









