Foto: Arno Reimann
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Eutin – Die Bundespolizei und die Landespolizei Schleswig-Holstein nahmen eine gemeinsame Schwerpunktkontrolle an den Bahnhöfen in Eutin und Malente sowie in den pendelnden Zügen zwischen den beiden Orten vor. Ziel der Maßnahmen am 17.4. war die Durchsetzung des Verbots von Waffen und Messern im öffentlichen Personenverkehr. Über 100 Personen wurden kontrolliert.

An der vom Polizeirevier Eutin organisierten Kontrolle zwischen 13.45 Uhr und 18.30 Uhr waren insgesamt neun Beamte beteiligt – sechs von der Landespolizei Schleswig-Holstein und drei von der Bundespolizei.

Während der Kontrollmaßnahmen wurden circa 100 Personen überprüft. Dabei wurden drei Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, weil Klappmesser zugriffsbereit mitgeführt wurden.

Bei einer Person ergab sich während der Kontrolle der Verdacht, dass er seinen E-Scooter unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln führte. Ihm wurde zum Zwecke der Beweissicherung eine Blutprobe entnommen.

Eine weitere Strafanzeige erfolgte, da ein E-Scooter ohne erforderlichen Versicherungsschutz betrieben wurde.

Darüber hinaus führte die Kontrolle zu einem Fahndungstreffer, da gegen eine Person eine Aufenthaltsermittlung bestand.

Die überwiegende Mehrheit der kontrollierten Personen zeigte Verständnis für die Maßnahmen und nahm die Kontrollen positiv auf.