
Hamburg – Direkt am Eingangsbereich zum Hauptbahnhof rauchte ein Mann (33) am 26.4. und geriet gegen 6.30 Uhr in das Visier einer Präsenzstreife der Bundespolizei. Nach Ansprache ergab die fahndungsmäßige Überprüfung eine Ausschreibung zur Festnahme. Seit Mitte April wurde der Angeklagte mit einem U-Haftbefehl des Amtsgerichts Hamburg gesucht.
Der deutsche Staatsangehörige ist laut Anklageschrift verdächtig im März 2025 eine am Bahnsteig zum Bahnhof Hamburg Dammtor befindliche Bäckerei durch Brandstiftung ganz oder teilweise zu zerstören versucht zu haben. Eine Zeugin des Vorfalls konnte das Brandgeschehen durch mitgeführte Wasserflaschen löschen.
Die Untersuchungshaft wurde gegen den 33-Jährigen verhängt, da der Angeklagte trotz ordnungsgemäßer Ladung, im Januar 2026 ohne Entschuldigung nicht zur Hauptverhandlung erschienen ist. Auch zu einer weiteren Hauptverhandlung konnte der Angeklagte nicht durch die Polizei vorgeführt werden, da er „untergetaucht“ war und sich nicht an seiner Wohnanschrift befand.
Der polizeilich bekannte Mann wurde zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof gebracht. Ein angeforderter Arzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit des Mannes fest.
„Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurde der Gesuchte der Untersuchungshaftanstalt zugeführt“, heißt es abschließend in der Mitteilung der Bundespolizei.
„RC“








