Lübeck – In der Nacht auf Sonntag (5.7.) hat die Polizei zwei Fahrzeugführer kontrolliert, die in der Einsiedelstraße und der Karlstraße mit überhöhter Geschwindigkeit und sich gegenseitig überholend befahren haben sollen. Die Polizeibeamten des 2. Polizeireviers Lübeck leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein. Die Führerscheine der beiden Fahrer wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Lübeck beschlagnahmt.
Wie die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Polizeidirektion Lübeck in einer gemeinsamen Medieninformation weiter mitteilen, hatten zwei Polizeibeamte des 2. Polizeireviers Lübeck gegen 23.40 Uhr zwei Pkw bemerkt, die in kurzem zeitlichen Abstand mit hoher Geschwindigkeit von der Neuen Hafenstraße über die Eric-Warburg-Brücke in Richtung der Einsiedelstraße fuhren. Die Einsatzkräfte entschlossen sich, den dunklen Fahrzeugen zu folgen.
In der Einsiedelstraße sollen sich die Pkw wiederholt überholt haben. An der Kreuzung Schwartauer Allee und Karlstraße hielten der blaue Volvo und der blaue VW aufgrund einer roten Ampel an. Bei Grünlicht sollen beide stark mit aufheulenden Motoren und durchdrehenden Reifen beschleunigt haben.
Die Polizisten entschlossen sich, die beiden Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Auf einem Tankstellengelände in der Straße Bei der Lohmühle wurden der Volvo und der VW angehalten.
In der Verkehrskontrolle stellten die Polizeibeamten fest, dass die beiden Fahrer, 18 und 23 Jahre alt, im Besitz eines Führerscheins auf Probe waren. Ein Bereitschaftsstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Lübeck ordnete nach den Schilderungen der Beamten die Beschlagnahme der Führerscheine an. Die beiden Fahrzeuge wurden von dazu berechtigten Personen vom Kontrollort entfernt.
Die Polizei hat nun die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verbotenen Kraftfahrzeugrennens gegen den 18-jährigen Lübecker (Staatsangehörigkeit: deutsch) und den 23-jährigen Fahrer aus Hessen (Staatsangehörigkeit: deutsch) aufgenommen.








