Hamburg – Lange Zeit war die Liebe des „blonden Hans“, Hans Albers, zu der jüdischen Frau und seiner Managerin Hansi Burg unbekannt. Der in Hamburg aufgewachsene Hans Albers, Schauspieler, Sänger, Idol der Deutschen und Liebling der Nazis konnte in unzähligen Filmen auftreten, blieb aber auf kritischer Distanz zum Hitler-Regime. Wie hat dieser Drahtseilakt funktioniert? Welche Opfer wurden gebracht und von wem?

Das 90-minütige Dokudrama (heute, 6.1., um 21.45 Uhr im Ersten) erzählt die Geschichte von Hans Albers (Ken Duken) aus der Perspektive von Hansi Burg (Picco von Groote) und gewinnt somit einen neuen Blick auf das Idol, auf den Menschen Hans Albers. Begriffe wie Frauenschwarm oder Draufgänger bekommen eine andere Bedeutung, die den blonden Hans, Sohn eines Hamburger Schlachtermeisters,  weniger glamourös erscheinen lassen.

Mit Ken Duken und Picco von Groote in den Hauptrollen. Regieführte Carsten Gutschmidt, das Drehbuch schrieb Dirk Eisfeld (Vorlage von Nina Koshofer), nach einer Idee von Claude-Oliver Rudolph. Produktion: Jost Nolting, NDR. Produzenten: Michael Souvignier / Till Derenbach, Zeitsprung Pictures. Die Redaktion haben Marc Brasse (NDR), Eric Friedler (NDR) und Rolf Bergmann (rbb). – (ots) – Zum Foto: © NDR/Zeitsprung Pictures/Michael Ihle, honorarfrei

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