Eutin – Der Hauptausschuss der Stadt Eutin hat gestern Abend (24.2.) weitreichende Beschlüsse zur Zukunft der Eutiner Festspiele gefasst.
- Die Verwaltung wird beauftragt, das Schleswig-Holstein Musikfestival (SHMF) mit der Durchführung des Konzertsommers 2026 unter möglicher Einbeziehung von anderen Veranstaltern zu beauftragen. Die künstlerische Leitung und Programmgestaltung obliegt dabei dem SHMF.
- Der Hauptausschuss empfiehlt der Stadtvertretung einen Grundsatzbeschluss zum Erhalt der Eutiner Festspiele zu fassen, mit dem Ziel und dem festen Willen, frühestmöglich mit einer szenischen Produktion an den Start zu gehen.
- Die Verwaltung wird beauftragt, die Gründung einer neuen gGmbH (gemeinnützige GmbH) als Tochtergesellschaft der Stadt Eutin zur zukünftigen Ausrichtung der Eutiner Festspiele ab dem Sommer 2027 vorzubereiten. Dafür ist unter anderem ein Finanzierungskonzept vorzulegen. In diesem Zusammenhang macht die Verwaltung Vorschläge für potentielle Anteilseigner.
- Die Verwaltung wird beauftragt, ein langfristiges und förderfähiges Konzept für die Eutiner Festspiele zu erstellen.
Dazu sagte Bürgermeister Sven Radestock: „Wir haben in den vergangenen Wochen viel gesprochen, geprüft und verhandelt – ich bin sehr erleichtert, dass der Hauptausschuss mit diesen Beschlüssen den Weg für eine gute Zukunft der Festspiele frei gemacht hat.
Wir wissen nun: Es wird in diesem Sommer auf der Seebühne in Eutin ein attraktives Programm geben. Nicht das, was ursprünglich mal geplant war, aber ein KonzertSommer, der sich sehen und vor allem hören lassen kann. Wir haben mit dem Schleswig-Holstein Musik Festival einen Partner, der über das Wissen und die Kompetenz dafür verfügt – bei dem ich aber auch vom ersten Tag an den Willen gespürt habe, uns helfen zu wollen. Und dafür bin ich sehr dankbar.
Ich danke auch für viele andere Unterstützungsangebote, die wir bekommen haben, aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Wir werden sehen, inwiefern wir auf einzelne Angebote noch eingehen können. Es liegt ohnehin jetzt eine Menge Arbeit vor uns, denn neben dem Programm für dieses Jahr sollen die Festspiele ja auch langfristig auf feste und tragfähige Beine gestellt werden. Daran werden wir arbeiten.
Die Seebühne im Schlossgarten ist ein Juwel. Wer einmal da war, liebt die Atmosphäre. Das wollen wir auch in Zukunft vielen Menschen ermöglichen – historisch-lebendig, wie Eutin ist.“









