Foto: arstodo

Hamburg – Großes Interesse an Regionalberichterstattung im NDR-Fernsehen: Die Ländermagazine um 19.30 Uhr hatten 2021 so viele Zuschauerinnen und Zuschauer  wie noch nie, seit entsprechende Quoten gemessen werden. 1,409 Millionen schalteten im Norden im Schnitt täglich die halbstündigen Sendungen im NDR-Fernsehen ein – 46.000 mehr als im vergangenen Jahr. Auch der Marktanteil stieg noch einmal. Er liegt 2021 für alle Fernseh-Regionalmagazine um 19.30 Uhr bei 29,0 Prozent, das ist ein Plus von zwei Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr.

NDR-Intendant Joachim Knuth: „Der Rekord zeigt: Gerade in krisenhaften Zeiten suchen und finden die Norddeutschen Informationen und Hintergründe beim NDR. Unsere Regionalmagazine sind nah dran an den Themen, die die Menschen bewegen – egal ob auf dem Land oder in der Stadt, ob jung oder alt. Ein großer Vertrauensbeweis!“

Spitzenreiter unter den NDR-Regionalmagazinen um 19.30 Uhr ist das „Nordmagazin“ aus und für Mecklenburg-Vorpommern. Im Schnitt 38,7 Prozent aller Zuschauenden in dem Bundesland haben diese Sendung im NDR-Fernsehen verfolgt, ein Plus von 5,1 Prozentpunkten. In der bundesweiten Hitliste aller Fernseh-Regionalprogramme bleibt das „Nordmagazin“ auf Platz 2. Davor liegt „buten un binnen“ von Radio Bremen, das ebenfalls um 19.30 Uhr im NDR-Fernsehen zu sehen ist. Der Marktanteil für diese Sendung liegt im Bundesland Bremen bei 40,8 Prozent.

Den dritten Platz bundesweit hat nach wie vor das „Schleswig-Holstein Magazin“ mit 35,8 Prozent inne, eine Steigerung im Vergleich zu 2020 um 2,3 Prozentpunkte. 1,8 Prozentpunkte gewann das „Hamburg-Journal“ hinzu und rückt mit jetzt 31,0 Prozent Marktanteil in der bundesweiten Rangliste auf Platz fünf vor. Ebenfalls verbessern kann sich „Hallo Niedersachsen“ auf den neuen Spitzenwert von 22,5 Prozent Marktanteil (plus 1,2 Prozentpunkte).

Die Ländermagazine um 19.30 Uhr laufen von Montag bis Sonntag im NDR-Fernsehen.

Quelle: AGF in Zusammenarbeit mit GfK; Auswertungszeitraum: 1.1.2021 bis 28.12.2021

Um die Regionalprogramme miteinander zu vergleichen, wird der Marktanteil zugrunde gelegt. Die Zuschauerzahl hängt von der Bevölkerungszahl in den einzelnen Bundesländern ab. Da diese unterschiedlich ist, kann sie keine gemeinsame Basis für einen Vergleich bilden.

Der Marktanteil sagt aus, wie viel Prozent der Menschen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt linear fernsehen, sich für welches Programm entschieden haben.

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