Bad Segeberg – Der australische Wissenschaftler Bill Mollison erkannte schon in den 60er und 70er Jahren die bodenzerstörende Auswirkung der modernen industriellen Landwirtschaft. Als deren Folge sind weltweit bereits ein Drittel der Ackerböden durch Wüstenbildung bedroht. Zusammen mit seinem Mitarbeiter David Holmgren sammelte er weltweit Erfahrungen mit ökologischen und nachhaltigen landwirtschaftlichen Anbaumethoden und gestaltete daraus das Konzept der Permakultur: permanente Agrikultur, die produktive und sich selbst erhaltende Ökosysteme erschaffen will. 1981 erhielt er dafür den Alternativen Nobelpreis.
Der biointensive Gemüseanbau hat sich aus der wiederentdeckten Anbaumethode der Pariser Marktgärtner des 19. Jahrhunderts entwickelt und hat das Ziel einer hohen Produktivität auf kleiner Fläche. Die Methode des biointensiven Gemüseanbaus lässt sich gut mit den Prinzipien der Permakultur kombinieren.
Dr. Michael Weber vom NABU Eutin gibt in seinem Bildvortrag einen Einblick in die Grundzüge der Permakultur und des
biointensiven Gemüseanbaus im Hausgarten.
Der Vortrag im Großen Seminarraum der Jugendakademie Segeberg, Marienstraße 31, 23795 Bad Segeberg beginnt am Donnerstag, 23.4., um 18 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Platzanzahl ist begrenzt und die Teilnahme kostenlos; um eine Spende für die Arbeit des Naturparkvereins wird gebeten.









