Grömitz – Jugendliche in Grömitz und Umgebung können jetzt in einem neu gestalteten Raum im Jugendzentrum gemeinsam E-Sport trainieren – als Breitensport oder auch für Wettkämpfe. Staatssekretär Sönke Schulz hat den neuen Raum am Freitag (10. Juli) Jeröffnet. Er wurde mit knapp 25.000 Euro aus der E-Sport-Landesförderung unterstützt. Das Angebot steht allen Jugendlichen in Grömitz und der Umgebung kostenfrei zur Verfügung.
„Wir möchten nicht, dass junge Menschen allein zu Hause vor dem PC sitzen und dort spielen“, erläuterte Schulz das Engagement der Landesregierung. „In Sportvereinen und Verbänden wird die Jugend auf ehrenamtliche Tätigkeiten beispielsweise als Trainerin und Trainer oder als Schiedsrichterin und Schiedsrichter vorbereitet. Im E-Sport wird ebenso nach festen Regeln gespielt und Fairplay und Kameradschaft im Team spielen hier genau wie beim klassischen Sport eine zentrale Rolle. Um den E-Sport versammeln sich viele junge Leute. Deshalb ist es uns wichtig, die Jugend möglichst früh abzuholen und gemeinschaftlich in Bewegung zu bringen“, sagte der Staatssekretär.
Der neue E-Sport-Raum ist mit modernen PCs, Konsolen und einer leistungsfähigen Netzwerk-Infrastruktur ausgestattet. Die technische Ausstattung wurde in Zusammenarbeit mit dem E-Sport-Verband Schleswig-Holstein ausgewählt, um sowohl Breitensport- als auch Wettkampf-Formate zu ermöglichen.
Daneben gibt es einen Schulungsbereich, in dem Trainerinnen und Trainer Fortbildungen zu Themen wie Fair Play, Kommunikation im Team und digitaler Selbstregulation absolvieren können. Die Räume sind barrierefrei gestaltet.
Förderung und Finanzierung
Seit 2019 unterstützt die Landesregierung den Aufbau einer kommunalen E-Sport-Infrastruktur. Im Rahmen dieses Programms wurden bislang mehr als 1,6 Millionen Euro an den E-Sport-Verband Schleswig-Holstein sowie an zahlreiche lokale Projekte vergeben. Die Landesregierung will das Netzwerk weiter ausbauen.
Die Förderung ist dabei an klare Kriterien gebunden: Die Einrichtung muss ein Konzept zur Medienkompetenz, zum Jugendschutz und zur Suchtprävention sowie ein Bewegungsangebot vorweisen. Die Mittel werden nur dann ausgezahlt, wenn das Projekt die festgelegten Standards für kind- und jugendgerechte Nutzung erfüllt und ausgebildete Übungsleitende die Kinder und Jugendlichen begleiten. Ein zentrales Element der Landesförderung ist die Verknüpfung von Spielangeboten mit einem umfassenden Jugendschutz- und Präventionskonzept.









