Fehmarn – Schub für die Region Fehmarn: Bei seinem Besuch der Insel und der Stadt Heiligenhafen hat Wirtschafts- und Verkehrsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs zwei Förderbescheide im Gesamtwert von mehr als zwei Millionen Euro überreicht und die frisch sanierte Landesstraße L 209 für den Verkehr freigegeben. „Damit stellen wir einmal mehr sicher, dass Fehmarn als Wirtschaftsstandort und Tourismus-Destination weiterhin attraktiv bleibt“, sagte Rohlfs.

Neue Hafen-Spundwand in Heiligenhafen

In Heiligenhafen überreichte der Staatssekretär zunächst einen Förderbescheid über 1,8 Millionen Euro an Bürgermeister Kuno Brandt. Mit dem Geld soll in der Ostseestadt die Kaianlage ausgebaut werden, um den vor allem für die Landwirtschaft wichtigen Kommunalhafen zu modernisieren. „Mit dem Bund sind wir zudem noch in Gesprächen über eine Verbesserung der Hafenzufahrt – ich bin zuversichtlich, dass auch hier eine Lösung gefunden werden kann“, sagte Rohlfs.

Frisch saniert: L 209 und Radweg

Anschließend gab der Staatssekretär zusammen mit dem Direktor des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH), Torsten Conradt, in Petersdorf die frisch sanierte Landesstraße 209 zwischen Orth und Landkirchen für den Verkehr frei. „Mit dieser Investition sorgen wir wieder für mehr Sicherheit, aber auch für mehr Lebensqualität“, sagte Rohlfs. Den Streckenabschnitt passieren täglich durchschnittlich 4.500 Pkw und knapp 100 Lkw.

Parallel zur Fahrbahn wurde ein fünf Kilometer langer Radweg zwischen Petersdorf und Landkirchen sowie die Brücke über die Kopendorfer Au erneuert. Die Gesamtkosten von 3,6 Millionen Euro tragen das Land und der Zweckverband Ostholstein.

Überdachte Rad-Abstellplätze an der Inselschule

Die letzte Station des Staatssekretärs war die Inselschule Fehmarn in Burg: Hier übergab er einen Förderbescheid über rund 285.000 Euro für die Überdachung von 420 Radabstellplätzen der Inselschule an Fehmarns Bürgermeister Jörg Weber. Die Stadt Fehmarn beabsichtigt, das Dach mit Photovoltaik-Anlagen auszurüsten und damit einen Teil des Stroms für die Inselschule direkt vor der Tür zu erzeugen. „Ein tolles Beispiel dafür, wie ein solches Projekt doppelt zur Klimaneutralität beitragen kann“, sagte Rohlfs. Das Geld stammt aus dem Bundes-Sonderprogramm „Stadt und Land“, aus dem Schleswig-Holstein bis 2023 rund 27,6 Millionen Euro für Investitionen in die Weiterentwicklung des Radverkehrs erhält.

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