Foto: Arno Reimann
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Ahrensbök – Aufgrund eines schwer verletzten Mannes kam es am Sonnabend (24.1.) in Ahrensbök zu einem größeren Polizeieinsatz. Wie die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Polizeidirektion Lübeck in einer gemeinsamen Medieninformation weiter mitteilen, führt das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des Verdachts des versuchten Totschlags.

Im Zuge der Ermittlungen suchen die Beamten weitere Zeugen, insbesondere den Fahrer eines weißen Kleintransporters, der das Tatgeschehen näher beobachtet haben soll.

Nach derzeitigem Sachstand kam es am Sonnabend (24.1.) am Abend in der Lübecker Straße in Ahrensbök zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei Männern. Das Geschehen trug sich auf offener Straße zu. Im Zuge dieser Auseinandersetzung zog sich der 33 Jahre alte Geschädigte schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen zu. Bei dem festgestellten Verletzungsmuster handelt es sich nach erfolgter ärztlicher Untersuchung nachweislich um eine Schussverletzung. Der oder die Täter konnten im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen nicht mehr festgestellt werden. Vorliegende Hinweise deuten daraufhin, dass sich die beiden Männer in einem dunklen Pkw in Richtung Lübeck entfernten.

Weiterführende Ermittlungen ergaben, dass das Szenario in der Lübecker Straße von dem Fahrer eines weißen Kleintransporters beobachtet worden sein soll. Dieser soll während seiner Fahrt durch die Lübecker Straße in Richtung Lübeck von dem dunklen Pkw aufgestoppt worden sein. Die Ermittler der Mordkommission suchen jetzt den Fahrer des weißen Kleintransporters, der möglicherweise weitere Details des Geschehens beobachtet hat.

Gegenstand der Ermittlungen ist weiterhin, ob das Tatgeschehen einen direkten, möglichen Bezug zum Rockermilieu hat. Die Prüfungen dauern weiter an.