
Hamburg – Ein Zugbegleiter hat in einer auf Gleis 7 im Hamburger Hauptbahnhof einfahrenden Regionalbahn einen offensichtlich völlig betrunkenen Mann entdeckt, der nicht mehr auf Ansprache reagierte. Daraufhin wurde eine Streife der Bundespolizei angefordert. Gegen 22.20 Uhr am 11.4. konnten Bundespolizisten den Mann im Zug neben diversen Alkoholflaschen schlafend antreffen. Von dem 51-Jährigen ging extremer Atemalkoholgeruch aus. Er reagierte nicht auf Ansprache und nur langsam auf diverse Weckversuche.
„Der offensichtlich hilflose Mann war völlig desorientiert und konnte nicht mehr eigenständig stehen. Daraufhin wurde er von den eingesetzten Bundespolizisten aus dem Zug getragen“, heißt es weiter in der Mitteilung der Bundespolizei.
Am Bahnsteig konnte er gestützt durch die eingesetzten Streifenpolizisten zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof verbracht werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,94 Promille. Ein angeforderter Arzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit des Mannes fest. Anschließend bekam er in einer Gewahrsamszelle ausreichend Gelegenheit zur Ausnüchterung und wurde später wieder „wegefähig“ entlassen.
Pressesprecher Polizeioberkommissar Rüdiger Carstens: „Leider kommt es durch stark alkoholisierte Personen, verbunden mit leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen, immer wieder zu schweren Unfällen im Bahnbereich. Häufig gefährden sich alkoholisierte Personen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer. In diesem Fall war der 51-Jährige alkoholbedingt bereits völlig desorientiert und nicht mehr „wegefähig“; dieser Zustand kann zu sehr gefährlichen Situationen im Bahnbereich führen.“








