Lensahn – Die Polizei hat am Donnerstagabend (2.7.) einen Fahrzeugführer ohne gültige Fahrerlaubnis festgestellt. Während der Kontrolle versuchte sich der 23-jährige Mann zudem den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen. Die Polizei hat nun die Ermittlungen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen. Der Pkw wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Lübeck als Einziehungsgegenstand beschlagnahmt.
Wie die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Polizeidirektion Lübeck in einer gemeinsamen Medieninformation weiter mitteilen, erhielten Polizeibeamte der Polizeistation Lensahn gegen 21.30 Uhr den Hinweis, dass eine der Polizei bekannte Person ohne Fahrerlaubnis von Fehmarn in Richtung Hamburg fahren soll. Der Fahrer soll einen schwarzen Skoda Fabia führen.
Die Polizisten stellten sich mit ihrem Fahrzeug an der Bundesautobahn 1 an der Auffahrt Oldenburg auf und warteten auf den beschriebenen Pkw. Als der Skoda passierte, nahmen sie die Verfolgung auf. Der schwarze Pkw wurde zunächst mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit geführt. Schließlich gelang es den Einsatzkräften den Skoda zu überholen und mittels des Signals „Bitte folgen“ den Fahrer zu einem Kontrollort in der Dieselstraße in Lensahn zu leiten.
Dort verweigerte der 23-jährige Fahrer die Herausgabe des Personalausweises und der Fahrzeugdokumente. Zudem versuchte er, sich der Kontrolle zu entziehen, indem er zunächst versuchte das Fahrerfenster zu schließen. Nachdem einer der Einsatzkräfte das Fenster wieder herunterdrückte, stieg der 23-Jährige aus und versuchte, sich zu Fuß vom Kontrollort zu entfernen. Dabei riss er sich zweimal von den Polizeibeamten los, die ihn am Arm ergriffen, um ihn zu stoppen. Die Polizeikräfte brachten den Ostholsteiner daraufhin zu Boden und legten ihm Handfesseln an.
Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme kontaktierten die Polizeibeamten den Bereitschaftsstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft in Lübeck. Dieser ordnete die Beschlagnahme des Skodas als Einziehungsgegenstand an, da es bereits wiederholt zu Fahrten ohne Fahrerlaubnis gekommen war.
Der 23-jährige Ostholsteiner (Staatsangehörigkeit: deutsch) wurde anschließend aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.









