Foto: Lobeca/Norbert Gettschat
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Lübeck – Streifenbeamte des 2. Polizeireviers Lübeck haben eine 37-jährige Lübeckerin kontrolliert, die mit ihrem VW Golf am Donnerstag (23.3.) beinahe einen Verkehrsunfall in der Ziegelstraße in Lübeck verursacht hatte. Trotz verweigertem Atemalkoholtest musste die alkoholisierte Verkehrsteilnehmerin zur Blutentnahme.

Es war kurz vor 22 Uhr, als die Fahndung über Funk an die Streifenwagen im Bereich Ziegelstraße erging. Nach ersten Ermittlungen fuhr der Pkw von der Fregattenstraße kommend durch die Ziegelstraße in Richtung Ziegelteller. Nahe einer dortigen Waschanlage musste ein unbekannter entgegenkommender Fahrzeugführer dem VW ausweichen, nachdem dieser auf die linke Fahrbahnseite gelenkt worden war. Die Golf-Fahrerin setzte ihre Fahrt über den Kreisverkehr hinaus fort und parkte schließlich in einer Tiefgarage einer Stichstraße nahe der Fackenburger Allee.

Die eingesetzten Beamten konnten die 37-Jährige noch an ihrem Fahrzeug antreffen. Sie bemerkten einen starken Alkoholgeruch, der von der Lübeckerin ausging.

Autofahrerin war uneinsichtig und widersetzte sich den Aufforderungen der Polizei

Die Autofahrerin reagierte trotz mehrfacher Ansprache stark verzögert auf die Kontrollbeamten. Auch für das Auffinden ihrer Ausweispapiere in ihrem Portemonnaie benötigte sie Unterstützung. Im weiteren Verlauf des Gesprächs zeigte sie sich uneinsichtig und widersetzte sich verbal den Aufforderungen der Polizisten. Schließlich konnte die stark torkelnde Fahrerin zum Streifenwagen begleitet und zur Hansewache transportiert werden. Nach erfolgter Blutentnahme und der Herausgabe ihres Führerscheins durfte sie nach Hause gehen.

Die Beamten haben ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. In diesem Zusammenhang hofft die Polizei, dass sich der Fahrer, der in der Ziegelstraße zu einem Ausweichmanöver gezwungen wurde, und weitere Zeugen unter der Rufnummer 0451-1316245 oder per E-Mail ED.Luebeck.2PR@polizei.landsh.de  melden.

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