Foto: arstodo

Ratekau – Ein junger Schäferhundmischling ist in Ratekau im Kreis Ostholstein am Montag (24.1.) aus seiner Obhut entwichen. In der Folge lief er über die Eutiner Straße (L181) in Richtung Autobahn A1, die anschließend für rund 90 Minuten gesperrt werden musste. Die gute Nachricht vorab: Der Hund kehrte nachts nach Hause zurück.

Am Nachmittag hatte eine 48-jährige Hundehalterin aus der Gemeinde Scharbeutz ihre knapp drei Jahre junge Schäferhundmischlingsdame in die kurzzeitige Obhut von Familienangehörigen nach Ratekau gegeben. Dort konnte der Hund gegen 14.30 Uhr in einem kurzen Moment des Türöffnens nach draußen entweichen. Über den Gartenzaun suchte er dann das Weite. Die Hundehalterin und die Polizei wurden darüber sofort in Kenntnis gesetzt. Etwa eine Stunde später wurde der Streuner zunächst bei Hemmelsdorf gesichtet, ehe er gegen 17 Uhr an der Anschlussstelle Ratekau der BAB 1 auf die Autobahn lief.

Der Verkehr in beide Richtungsfahrbahnen wurde durch alarmierte Polizeikräfte des Polizeiautobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz aufgestaut und die BAB1 zur Vermeidung von erheblichen Gefahren für die übrigen Verkehrsteilnehmer voll gesperrt.

Gemeinsam mit der Hundehalterin begab sich ein Beamter der Polizeistation Ratekau auf die Absuche entlang der Autobahn in Richtung Fehmarn. Annäherungsversuche und das Herbeirufen gelangen nicht und der Hund verschwand in die Böschungen neben der Autobahn. Auch mittels Wärmebildkamera konnte das Tier nicht gefunden werden. Gegen 18.30 Uhr wurde die Mischlingsdame auf einem Feld bei Ruppersdorf gesichtet und die Autobahn wieder freigegeben. Trotz weiterer Suche blieb der Hund vorerst auch da erneut unentdeckt und die Suche wurde in Abwägung von möglichen Gefahren eingestellt.

Gegen 4.34 Uhr des folgenden Morgens meldete sich die Hundehalterin bei der Polizei. Der Hund war noch verstört, aber dennoch selbständig nach Hause gelaufen.

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