Foto: Arno Reimann
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Göhl – Auf einem Gutshof in Neuschwelbek bei Göhl ist am Sonnabend (17.1.) eine Backsteinscheune aus dem Jahr 1910 in Brand geraten. Durch das Großfeuer wurden auch in der Scheune gelagerte Traktoren und Maschinen zerstört. Die Gesamtschadenshöhe beläuft sich nach einer ersten Einschätzung auf circa eine Million Euro. Die Kriminalpolizei in Oldenburg in Holstein hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.

Gegen 5.55 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei zu dem brennenden Gebäude auf dem Gutshof Neuschwelbek bei Göhl alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die betroffene Backsteinscheune bereits in Vollbrand. Flammen schlugen aus sämtlichen Bereichen des Objekts. Eine Vielzahl von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren kümmerte sich um die Brandbekämpfung. So konnte ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude verhindert werden. Personen wurden nicht verletzt. In der als Lagerhalle genutzten Scheune waren neben Traktoren und landwirtschaftlichen Geräten auch Stroh und Pflanzenschutzmittel gelagert.

Aufgrund des Brandschadens bestand für das Gebäude erhebliche Einsturzgefahr, sodass die Scheune auch mittels Einsatzes des THW und eines Kettenbaggers bis auf das Fundament eingerissen werden musste.

Warum die Backsteinscheune in Brand geriet, ist derzeit noch unklar. Die Klärung der Brandursache ist jetzt Bestandteil der eingeleiteten Ermittlungen der Kriminalpolizei Oldenburg in Holstein. Erkenntnisse auf ein schuldhaftes Verhalten oder einen strafrechtlichen Hintergrund liegen aktuell nicht vor. Im Zuge der Ermittlungen ist aufgrund der Gesamtumstände ein technischer Defekt nicht auszuschließen. Der Brandort wurde beschlagnahmt.