Lübeck – Am Donnerstagabend (16.7.) kam es im Lübecker Stadtteil Moisling zu einem größeren Polizeieinsatz, nachdem eine Rettungswagenbesatzung während eines Einsatzes mutmaßlich aus einem Mehrfamilienhaus mit einer Schreckschusswaffe beschossen worden sein soll. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelte einen 18-jährigen Tatverdächtigen und stellte die mutmaßliche Tatwaffe sicher.
Gegen 22.30 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis von einem Einsatz einer Rettungswagenbesatzung im Bereich Moislinger Mühlenweg. Die Besatzung berichtete, während eines Einsatzes von einer Person aus einem Obergeschoss mutmaßlich mit einer Schreckschusswaffe beschossen worden zu sein.
Unmittelbar nach Eingang der Meldung wurden mehrere Funkstreifenwagenbesatzungen zur Einsatzörtlichkeit entsandt. Die Wohnung, aus der die Schussabgabe erfolgt sein soll, konnte zeitnah lokalisiert werden. Anschließend führten Einsatzkräfte der Polizeidirektion Lübeck umfangreiche Absuch- und Durchsuchungsmaßnahmen durch. Dabei wurde innerhalb einer Wohnung potenziell tatrelevante Beweismittel aufgefunden. Eine Schusswaffe konnte zunächst jedoch nicht festgestellt werden.
Im Zuge weiterer Ermittlungen erhärtete sich ein Tatverdacht gegen einen 18 Jahre alten Mann. Der deutsche Staatsangehörige konnte im weiteren Verlauf angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Bei ergänzenden Durchsuchungsmaßnahmen fanden Polizeikräfte eine mutmaßlich tatrelevante Schreckschusswaffe und Munition, die beschlagnahmt wurde.
Während des gesamten Einsatzgeschehens wurde niemand verletzt.
Die Ermittlungen der Polizeidirektion Lübeck dauern an. Gegen den 18-Jährigen wird unter anderem wegen des Anfangsverdacht der Bedrohung sowie der versuchten gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige entlassen.









