Lübeck – Am Freitag und Sonnabend (20.3. und 21.3.) meldete sich jeweils ein bislang unbekannter Tatverdächtiger bei verschiedenen Personen im Lübecker Stadtgebiet. Er hätte sich als Gerichtsvollzieher ausgegeben und eine sofortige Zahlung per Geldtransfer gefordert. Die Angerufenen verhielten sich umsichtig, es kam zu keinem Vermögensschaden. Die Kriminalpolizei in Lübeck ermittelt wegen des Verdachts des Betruges.
Ein bislang unbekannter Tatverdächtiger meldete sich am Freitag und Sonnabend tagsüber bei fünf verschiedenen Personen im Lübecker Stadtgebiet. Der Mann gab sich als Gerichtsvollzieher aus und kündigte die sofortige Sperrung des Kontos an, sollte die oder der Angerufene nicht umgehend einen niedrigen vierstelligen Betrag per Bargeldtransfer überweisen. Die Zahlung sollte in ausgewählten Kiosken oder Geschäften erfolgen.
In keinem der Fälle kam es tatsächlich zu einer Zahlung. Die Angerufenen fragten beim Anrufer nach, ob es dazu eine schriftliche Mitteilung gegeben hätte, woraufhin das Gespräch beendet wurde. In anderen Fällen wurden die Angerufenen skeptisch als eine Zahlung per Bargeldtransfer ins Ausland gefordert wurde.
In allen Fällen wurde eine Rufnummer übermittelt, die einen Anruf seitens einer Behörde erklärlich machte.
Das Kommissariat 14 hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen.
Die Polizei warnt:
– Behörden fordern niemals telefonisch einen Geldbetrag ein, weil beispielsweise eine Kaution gezahlt oder eine Rechnung beglichen werden soll.
– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Beenden Sie das Gespräch.
– Geben Sie keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
– Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Rufnummer der Behörde selbst heraus.









