Foto: Arno Reimann
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Neumünster – Ministerpräsident Daniel Günther und Innenministerin Magdalena Finke haben den Landesfeuerwehrverband als eine starke und wichtige Stimme der Feuerwehren im Land bezeichnet. „Die Freiwillige Feuerwehr in Schleswig-Holstein steht für Sicherheit und gelebten Zusammenhalt. Der Landesfeuerwehrverband ist der Anker aller Wehren und vertritt die Interessen der zahlreichen ehrenamtlich Tätigen. So ist aus den vielen einzelnen Wehren eine starke Gemeinschaft für ganz Schleswig-Holstein entstanden“, sagte Günther heute (25. April) auf der Jahreshauptversammlung in den Holstenhallen in Neumünster.  

Der Ministerpräsident dankte den Männern und Frauen für ihren unermüdlichen Einsatz: „Sie stehen Tag und Nacht bereit, wenn andere Hilfe brauchen. Sie opfern Ihre Zeit und oft auch Ihre Gesundheit, um Menschen aus der Not zu retten. Dafür gebührt Ihnen höchster Respekt“, so Günther. Der Regierungschef dankte auch den Familien der Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern, die diese Einsätze weit nach Feierabend mittrügen sowie den Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die es unterstützten, wenn tagsüber Alarm sei. „Für mich ist es alles andere als selbstverständlich, dass wir in Schleswig-Holstein ein so starkes und sicheres Netz an Feuerwehren haben. Mehr als 50.000 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner leisten ehrenamtlich im Land schnelle Hilfe. 

Unser aller Schutz lebt von diesen Menschen mit ihrer klaren und verlässlichen Haltung“, sagte der Ministerpräsident. 

In seiner Rede verwies Günther auch auf die veränderte Sicherheitslage, die einen stärkeren Fokus auf den Zivilschutz erfordere: „Unsere Feuerwehren stehen auch hier in der ersten Reihe. Wenn hybride Angriffe, Sabotage, großflächige Stromausfälle oder andere schwere Lagen eintreten, dann sind sie sofort gefragt.“ Deshalb wolle das Land die Feuerwehren weiter stärken. „Mit der Novelle des Brandschutzgesetzes wollen wir Einsatzführung und Leitstellenarbeit an die Realität von heute anpassen und für mehr Rechtssicherheit sorgen. Dafür schaffen wir klarere Regeln für Daten, Dokumentation und überörtliche Planung“, so der Ministerpräsident. Daneben unterstütze das Land die Wehren bei der Beschaffung von Drohnen, moderner Fahrzeuge und Sirenen. Allein für den Ausbau der Sirenen stelle das Land bis 2030 mehr als 23 Millionen Euro bereit, so Günther.

Auch Innenministerin Magdalena Finke dankte in Neumünster dem Landesfeuerwehrverband und allen Einsatzkräften für ihre Arbeit: „Die Kameradinnen und Kameraden leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unser Zusammenleben und für unsere Sicherheit. Wir sind dankbar für die Bereitschaft aller Feuerwehrleute, die sich Tag und Nacht in den Dienst der Gesellschaft stellen. Der Landesfeuerwehrverband ist ein enger und vertrauensvoller Partner an unserer Seite. Dies gilt nicht nur bei der alltäglichen Arbeit, sondern mittlerweile auch verstärkt im Bereich des Bevölkerungsschutzes. Nur mit dem LFV an unserer Seite werden wir die künftigen Herausforderungen im Bereich des immer bedeutsamer werdenden Zivilschutzes meistern. Die Zusammenarbeit bei unserer Informationskampagne kommklar_sh ist dafür ein hervorragendes Beispiel.“