Foto: Arno Reimann
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Lübeck – Am Montagabend (7.3.) fanden im Bereich der Lübecker Innenstadt, in St. Jürgen und St. Gertrud zwei angezeigte Versammlungen statt, in der die Teilnehmer  ihre Meinung bezüglich der aktuellen Corona-Regelungen äußerten. Das von Polizei und Versammlungsbehörde begleitete Demonstrationsgeschehen verlief ohne besondere Vorkommnisse. In der Spitze nahmen circa 490 Menschen an den Versammlungen teil.

Wie die Polizei weiter mitteilt, versammelten sich ab 17.30 Uhr im Hermann-Hesse-Park in St. Jürgen circa 190 Bürger unter dem Motto „Für Frieden, Freiheit und Demokratie“. Die angemeldete Route führte die Teilnehmer ab 18 Uhr vom Hermann-Hesse-Park in Richtung der Lübecker Altstadt. Dort durchquerten die Teilnehmer unter anderem die Krähenstraße, Wahmstraße, und die Holstenstraße. Nach dem Passieren des Holstentorplatzes stadtaus- und stadteinwärts führte die restliche Wegstrecke zurück über die Holstenstraße, Schmiedestraße und Mühlenstraße bis zum Hermann-Hesse-Park, wo die Versammlung gegen 19.20 Uhr offiziell beendet wurde. Zwischenzeitlich protestierten am Rande der Marschstrecke bis zu 20 Personen gegen diesen Aufzug, dies verlief störungsfrei.

Bei der zweiten angezeigten Demonstration versammelten sich zeitgleich in der Travemünder Allee in der Spitze circa 300 Bürger unter dem Motto „Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“, um ebenfalls ihre Meinung bezüglich der aktuellen Corona-Regelungen zu äußern. Die geplante Wegstrecke führte ab 18.20 Uhr vom Amtsgericht in der Travemünder Allee über den Gustav-Radbruch-Platz und die Burgtorbrücke in Richtung Innenstadt. Die Teilnehmer gingen von dort aus unter anderem durch die Große Burgstraße, Beckergrube, Schüsselbuden, und über den Marktplatz. Nach einer 15-minütigen Zwischenkundgebung führte die Route von dort zurück über die Fleischhauerstraße, Königstraße, sowie Große Burgstraße und endete gegen 20 Uhr wieder im Bereich des Amtsgerichts.

Die angemeldeten Versammlungen verliefen in sich friedlich. Im Bereich der angemeldeten Aufzugsrouten kam es in der Zeit von 18 Uhr bis 20 Uhr punktuell zu Verkehrsbehinderungen und kurzfristigen Sperrungen.

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