Kiel – Die Gemeinde Lensahn im Kreis Ostholstein möchte die Grün- und Bewegungsfläche Wiesenkrog umgestalten und dabei auch die Anlagen und Spielgeräte erneuern. Das Innenministerium hat nun im Rahmen der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Zukunftsgestaltung Daseinsvorsorge“ bis zu 930.553,83 Euro Städtebauförderungsmittel für die Einzelmaßnahme freigegeben. Im Vorfeld konnten die Anwohnerinnen und Anwohner, darunter Familien, Kinder und Jugendliche, ihre Wünsche einbringen.

Im Zuge des Umbaus wird der veraltete Spielplatz durch eine Spiel- und Freizeitanlage ersetzt. Geplant sind eine Skater-Bahn, ein BMX-Parcours, ein Multi-Sportfeld sowie verschiedene Spielgeräte, zum Beispiel ein Seilzirkus, eine Nestschaukel, Spielhäuser, eine Spielwand und Stationen zum Balancieren. Hinzu kommen eine Sechseck-Schaukel sowie barrierefreie Angebote, darunter ein Karussell und ein Schaukelsitz für Menschen, die eingeschränkt mobil sind. Die Zugänge zur Spielfläche und Wege werden barrierefrei gepflastert und erhalten eine Beleuchtung.
Städtebauliche Gesamtmaßnahme „Zukunftsgestaltung Daseinsvorsorge“
Die städtebauliche Gesamtmaßnahme der Gemeinde Lensahn wurde 2010 in das Städtebauförderungsprogramm „Kleine Städte und Gemeinden“ aufgenommen und 2022 in das Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren“ überführt. Ziel des Programms ist es, kleinere Städte und Gemeinden darin zu unterstützen, ihre öffentliche Daseinsvorsorge dauerhaft, bedarfsgerecht und auf hohem Niveau für die gesamte Region zu sichern und zu stärken. Für die städtebauliche Gesamtmaßnahme wurden bislang inklusive des kommunalen Anteils rund sieben Millionen Euro Städtebauförderungsmittel bereitgestellt.
Seit diesem Jahr werden Städtebauförderungsmaßnahmen mit Bundesmitteln, Mitteln aus dem neuen Vorwegabzug Städtebauförderung des Kommunalen Finanzausgleichs und der jeweiligen Stadt oder Gemeinde umgesetzt.
Mehr Informationen zur Städtebauförderung finden Sie unter: schleswig-holstein.de/staedtebaufoerderung
(Verantwortlich für diesen Pressetext: Tim Radtke / Jana Hämmer / Dörte Mattschull | Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport)