Ratzeburg – Mit Unterstützung der Städtebauförderung und des Landesprogramms „Neubau von Schwimmsportstätten“ kann in Ratzeburg der Neubau des Aqua Siwa beginnen.
Das Innenministerium hat für den Bau bis zu 19.220.346 Euro Städtebauförderungsmittel freigegeben und per Bescheid 4,5 Millionen Euro aus dem Landesanteil des Sondervermögens „Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes. Das neue, barrierefreie Hallenbad soll die alte Schwimmhalle, die nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden kann, im Rahmen der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Zukunftsgestaltung Daseinsvorsorge“ ersetzen.
„Wir freuen uns sehr, mit diesen beiden Förderoptionen den Standort Ratzeburg und das Umland zu stärken. Schleswig-Holstein benötigt mehr Wasserfläche für die Schwimmausbildung und den Schwimmsport. Das Schulschwimmen ist elementarer Bestandteil des Sportunterrichts und das Land schafft gemeinsam mit der Stadt Ratzeburg die notwendige Infrastruktur für attraktive Freizeit-, Sport- und Bewegungsangebote in der Region“, machte Ministerin Magdalena Finke deutlich.
Das neue Hallenbad sichert langfristig die überörtliche Schwimmsportversorgung für die Stadt und die Region. Der Neubau wird auf einem Nachbargrundstück der alten Schwimmhalle als zweigeschossiges Gebäude mit einem Holzdach errichtet und ist auf den Kleinen Küchensee ausgerichtet. Der angrenzende Kurpark wird um die Flächen der bisherigen Schwimmhalle erweitert. Der Entwurf beruht auf einem Realisierungswettbewerb und soll die Altstadtinsel und das Stadtbild nachhaltig aufwerten.
Städtebauliche Gesamtmaßnahme „Zukunftsgestaltung Daseinsvorsorge“
Die städtebauliche Gesamtmaßnahme der Stadt Ratzeburg wurde im Jahr 2011 in das Bund-Länder-Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“ aufgenommen und 2020 in das Programm „Lebendige Zentren“ überführt.
Seit dem vergangenen Jahr werden Städtebauförderungsmaßnahmen mit Bundesmitteln, Mitteln aus dem Vorwegabzug Städtebauförderung des Kommunalen Finanzausgleichs und der jeweiligen Stadt oder Gemeinde umgesetzt.
Mehr Informationen zur Städtebauförderung: schleswig-holstein.de/staedtebaufoerderung
Mehr Informationen zum Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“









