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Kiel – Die ersten rund 10.000 Impfdosen des Mainzer Unternehmens BionTech und seines US-amerikanischen Partnerunternehmens Pfizer gegen das Coronavirus sind heute in Schleswig-Holstein eingetroffen. Das teilte Gesundheitsminister Heiner Garg anlässlich der Übergabe der ersten Impfdosen im Zentrallager mit. Der Ort des Zentrallagers wird aus Sicherheitsgründen nicht genannt.

Minister Garg nahm die erste Lieferung gemeinsam mit Dierk Hansen, Landesbeauftragter des Technischen Hilfswerks (THW) Schleswig-Holstein, in Empfang. Das THW ist für die Logistik innerhalb Schleswig-Holsteins verantwortlich. Im Zentrallager wird der Impfstoff tiefgekühlt gelagert und anschließend von dort entsprechend der Priorisierung an die mobilen Impfteams beziehungsweise ab voraussichtlich dem 4.1. an die Impfzentren im Land verteilt werden.

 Garg: „Ich bin froh, dass die ersten Impfdosen nun in Schleswig-Holstein sind und wir mit dem Impfen beginnen können. Damit beginnt der wichtigste Teil der Bekämpfung der Pandemie. Auch wenn wir noch Monate vor uns haben, die uns weiterhin viel abverlangen werden, gibt die Aussicht und Chance auf mehr Normalität Hoffnung und Zuversicht. Dass es gelungen ist, den Impfstoff bereits heute zu erhalten, damit konnte vor wenigen Wochen noch keiner rechnen. Bereits Morgen (27.12.) werden mobile Impfteams mit dem Impfen beginnen. Wir wollen jeden Tag nutzen, um gerade die besonders gefährdeten Gruppen in den Pflegeeinrichtungen wirksam gegen eine Covid-19-Infektion zu schützen. Mein Dank gilt allen, die in den vergangenen Wochen am Aufbau der Impfstrukturen mitgewirkt haben. Insbesondere möchte ich mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Technischen Hilfswerks bedanken, die bei Organisation und Logistik hervorragende Arbeit leisten.“

Dierk Hansen, THW Schleswig-Holstein, betont: „Wir als Technisches Hilfswerk, als Bundesbehörde, sind verlässlicher Partner auch für das Land Schleswig-Holstein. Wir freuen uns hier in Amtshilfe unterstützen zu können und den Impfstoff, den auch wir sehnlich erwartet haben, nun endlich bald in die Impfzentren zu verteilen. Wir hoffen so einen guten Beitrag leisten zu können, um irgendwann wieder in eine alte Normalität zurückkehren zu können.“

Ab 27.12. werden in Schleswig-Holstein mobile Impfteams im Einsatz sein und mit den Impfungen in Pflegeeinrichtungen – prioritär gerontopsychiatrische Einrichtungen in Hochinzidenzgebieten – starten. Auch Kliniken in Schleswig-Holstein, in denen Personal mit sehr hohem Expositionsrisiko beschäftigt ist (also insbesondere auf Intensivstationen und in der Notaufnahme), zählen zu den Einrichtungen, die prioritär Impfstoff erhalten werden. Ab dem 29. Dezember sollen für die entsprechend den bundesweiten Vorgaben zu priorisierenden Gruppen Termine ab 4. Januar in den Impfzentren vereinbart werden können. Dies wird über die Webseite www.impfen-sh.de oder telefonisch über die Rufnummer 116 117 möglich sein. Die Impfberechtigungen im Detail hier  

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